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Ab 2023 bezugsfertig

Bauen für Bedienstete - damit auch Polizisten und Krankenschwestern künftig in München leben können

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Am Oberwiesenfeld baut der Freistaat bis 2023 insgesamt 632 Wohnungen für seine Bediensteten. 

Grünes Licht für eine Beamtenstadt im Münchner Norden: Der Freistaat wird am Oberwiesenfeld 632 Wohnungen für seine Bediensteten errichten, vor allem für Polizisten, Krankenschwestern und Justizangestellte. Damit soll der überhitzte Münchner Wohnungsmarkt entlastet werden.

München – Die Mieten in München werden zunehmend unerschwinglich. Rathaus-Politiker prüfen bereits seit geraumer Zeit Möglichkeiten, diesem Trend entgegenzusteuern. So hatte OB Dieter Reiter (SPD) unlängst einen Bürgerfonds ins Gespräch gebracht und das Thema Werkswohnungen erneut auf die Agenda gesetzt. Bei Ausweisung und Genehmigung von Gewerbe könnte die Stadt Unternehmen künftig entgegenkommen, wenn Firmen ein Konzept für Mitarbeiterwohnungen anbieten.

München initiiert drei neue Wohnbauprojekte

Das erfolgt bereits, die Stadtwerke München haben jüngst den Grundstein für neue Werkswohnungen am Dantebad gelegt. Bis 2030 sollen insgesamt 2000 Einheiten entstehen. Auch der Freistaat beteiligt sich am Wohnungsbau, aktuell gibt es Pläne für den Standort McGraw-Kaserne in Giesing. Und wie berichtet, sollen am Oberwiesenfeld 632 Wohnungen für Staatsbedienstete entstehen. Für dieses Projekt hat die Stadt München jetzt der Stadibau die positive Billigung erteilt.

Bayerns Bauminister Hans Reichhart (CSU) sagte unserer Zeitung: „Wir wollen bezahlbaren Wohnraum auch für unsere Bediensteten in der Landeshauptstadt schaffen.“ Die staatliche Wohnungsbaugesellschaft Stadibau wird die Wohnungen auf der 7,5 Hektar großen Teilfläche am südlichen Oberwiesenfeld errichten. Die Stadibau GmbH wurde 1974 gegründet und hat den Auftrag, den Freistaat bei der Erfüllung seiner Aufgaben im Bereich der staatlichen Wohnungsfürsorge zu unterstützen.

Das zu bebauende Areal befindet sich zwischen Olympiapark, Emma-Ihrer-Straße und Schwere-Reiter-Straße und somit in der Nähe des sich im Bau befindlichen neuen Justizzentrums. Neben den 632 Wohnungen sind drei Kindertageseinrichtungen sowie 3000 Quadratmeter Gewerbefläche vorgesehen. Der Baubeginn ist für kommendes Jahr geplant. Die ersten Wohnungen könnten bereits Anfang 2023 bezogen werden.

Dienstanfänger und Geringverdiener bevorzugt

Derzeit läuft das Bebauungsplanverfahren für das Projekt. Im nördlichen Bereich soll angrenzend an den Olympiapark eine öffentliche Grünfläche entstehen. „Die Wohnungen sollen vor allem unseren Mitarbeitern in niedrigen Einkommensgruppen zugutekommen“, sagt Bauminister Reichhart und meint damit etwa Polizisten, Krankenschwestern und Justizbedienstete. „Gerade Dienstanfänger sowie junge Familien haben es in der Metropolregion München besonders schwer, erschwinglichen Wohnraum zu finden. Umso mehr freut es mich, dass wir hier den angespannten Wohnungsmarkt spürbar entlasten und Wohnungen zu bezahlbaren Mieten in der Stadt anbieten können.“

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Monaco di Bavaria ist teuer - diese Extras bieten Münchner Arbeitgeber ihren Mitarbeitern. Das Leben in München ist für viele Justizangestellte kaum erschwinglich. Wegen Wuchermieten findet die Justiz kaum mehr Personal.

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