Wilder Ritt aus dem Olympiapark

Pferde galoppieren auf dem Mittleren Ring in München - Polizei stoppt Ausreißer

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Einen knappen Kilometer trabten die Rösser durch den Oly-Park. An der Dachauer Straße war Schluss.

Einige ausgerissene Tiere von einer Pferdeshow, die gerade im Münchner Olympiapark gastiert, hielten am Samstag die Polizei  auf Trab. Dank der Einsatzkräfte hatte der wilde Ritt am Ring keine weiteren Folgen.

  • Pferde haben am Samstagmorgen (15. Februar) die Polizei München auf Trab gehalten.
  • Die Tiere sind aus einem Gelände am Olympiapark ausgebrochen.
  • Die Pferde stoppten erst am Mittleren Ring.

München - Da haben die Hauptdarsteller der Pferdeshow Cavalluna, die gerade für drei Vorstellungen im Olympiapark gastiert, einen showreifen Auftritt hingelegt – und das schon vor dem eigentlichen Vorstellungsbeginn! Schließlich sind die edlen Rösser am Samstagmorgen ausgebüxt. Was folgte, war ein wilder Ritt am Ring.

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München: Tiere von Pferdeshow reißen aus - Polizei muss eingreifen

„Wir haben auf unserem Gelände zwar schon viel erlebt“, erzählt Olympiapark-Sprecher Tobias Kohler. Aber: „Dass sich die Hauptdarsteller einer Show kurz vor ihrem ersten Auftritt aus dem Staub machen, das ist tatsächlich neu.“

Keine Frage: Diese Tiere haben viel Talent – innerhalb und außerhalb der Manege, das haben sie am Wochenende gleich mehrfach unter Beweis gestellt. Lichtschranken, unterirdische Tore, Kreuzungen – nichts davon konnte die Rösser auf ihrer morgendlichen Erkundungstour aufhalten. Ganz im Gegenteil! Die Stars stolzierten selbstsicher davon.

Bei seiner Fahrt mit der S-Bahn machte ein Münchner eine amüsante Entdeckung, die er anderen Pendler nicht vorenthalten wollte.

Leichtfüßig öffneten sie die Lichtschranke ihres Trainingsplatzes hinter der kleinen alten Olympiahalle. Ob das nun bewusst oder unbewusst passierte – das Gatter öffnete sich, die Tiere trabten los. Ein Schock für das Cavalluna-Team, das die Verfolgung aufnahm. „Ein Ausreißer konnte bereits nach wenigen Metern eingefangen werden“, berichtet Kohler. Aber: Die anderen stürmten weiter, einen knappen Kilometer weit durch den Olympiapark bis zum Mittleren Ring, auf dem der wilde Ritt endete – mit Blaulicht und Scheinwerfern, aber ohne Applaus. Stattdessen gab’s einen lauten Pfiff von Bartolo Messina, dem langjährigen Besitzer der Pferde. Kaum zu glauben, aber das Geräusch genügte, um die Vierbeiner zum Stehen zu bringen. Pünktlich um 15 Uhr konnte die Show in der Olympiahalle beginnen. Ohne Ausreißer, ganz nach Plan.

Mit einem anderen tierischen Ausreißer hatte es die Polizei in Cham vor einiger Zeit zu tun. In Rheinland-Pfalz gab es einen schlimmen Pferde-Unfall: 20 Kinder wurden verletzt, als die Tiere plötzlich durchgingen.

Ein skurriles Bild wurde in der Münchner U-Bahn gemacht. Ein User stellte eine berechtigte Frage.

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