Opfer nach Not-OP außer Lebensgefahr

Versuchte Tötung in Milbertshofen: Mann schlägt mit Halteverbotsschild um sich - dann sticht sein Gegner zu

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Bei einem Streit in Milbertshofen griff einer der Kontrahenten zu einem Messer (Archivbild)

Ein Streit in Milbertshofen eskalierte am Freitagabend. Nachdem ein Mann mit einem Halteverbotsschild um sich schlug, wurde er von seinem Kontrahenten niedergestochen.

  • Am Freitagabend ist ein Streit in Milbertshofen eskaliert.
  • Dabei wurde ein Mann von seinem Kontrahenten niedergestochen.
  • Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung.

München - Versuchte Tötung in Milbertshofen: Wie die Münchner Polizei berichtet, kam es am Freitagabend gegen 21.35 Uhr in einer nicht näher benannten Unterkunft zu einem Streit zwischen zwei Männern. Aus bislang nicht geklärten Gründen gerieten ein 27-Jähriger und ein 33-Jähriger sowie zwei weitere Beteiligte aneinander. Die verbale Auseinandersetzung der Männer, die allesamt stark alkoholisiert waren, entwickelte sich zu einem handfesten Streit. 

München: Mann schlägt mit Halteverbotsschild um sich - dann sticht sein Gegner zu

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sei dabei der 27-Jährige mit einem Halteverbotsschild auf den 33-Jährigen losgegangen. Das Schild hatte er laut Polizeiangaben zuvor auf „öffentlichem Verkehrsgrund entwendet“.

Der 33-Jährige konnte den Angriff zunächst abwehren, habe dann aber seinerseits ein Messer geholt. Damit habe er dem 27-Jährigen in den Bauch gestochen. Unbeteiligte Zeugen alarmierten den Notruf, woraufhin über zehn Streifen der Münchner Polizei zum Einsatzort fuhren. 

Der Beschuldigte ließ sich den Angaben zufolge widerstandslos von den eintreffenden Polizeibeamten festnehmen. 

Notoperation in Münchner Klinik: 27-Jähriger nach Angriff in Milbertshofen in Lebensgefahr

Der 27-Jährige musste aufgrund der erlittenen lebensbedrohlichen Stichverletzung durch den Notarzt in eine Münchner Klinik eingeliefert und dort notoperiert werden. Mittlerweile befindet er sich laut Polizei außer Lebensgefahr. 

Der zuständige Ermittlungsrichter erließ am Samstag Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Die Hintergründe des Streits sowie der genaue Ablauf der Tat müssen noch durch weitere Ermittlungen der Mordkommission aufgeklärt werden.

Erst kürzlich war es in München in einer U-Bahn der Linie 6 zu einer Messerattacke gekommen. Ein Großaufgebot der Polizei war vor Ort.

Dabei hat die Polizei in Zeiten der Corona-Krise bereits alle Hände voll zu tun, die geltenden Ausgangsbeschränkungen zu kontrollieren.

Ein weiterer Messer-Angriff in München: Drei Männer hielten sich in einer Wohnung im Münchner Stadtteil Laim auf, als es plötzlich zu einem Angriff kam. Einer von ihnen zog ohne erkennbaren Anlass ein Messer.

va

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