Norden oder Innenstadt?

Neue U-Bahnen: Schmid und Reiter sind sich nur über eins einig

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Bürgermeister Josef Schmid.

München braucht neue U-Bahnen, darin sind sich Dieter Reiter und Joseph Schmid einig. Doch beim wo teilen sich die Gemüter.

München - Es hat öfter mal gerumpelt zwischen SPD und CSU. Doch unter dem Strich ist die Union mit den ersten drei Jahren Stadtregierung zufrieden. Man habe als „Motor der Kooperation“ jedenfalls mehr bewegt, als die Rot-Grüne Regierung in den Jahren zuvor. Das zumindest sagten Bürgermeister Josef Schmid, Parteichef Ludwig Spaenle und Fraktionsvorsitzender Manuel Pretzl bei der Pressekonferenz zur Halbzeitbilanz. So sei etwa der U-Bahn-Ausbau entscheidend vorangebracht worden. Zuvor habe Stillstand geherrscht. 

Doch gerade das Thema U-Bahn birgt Potenzial für das nächste Rumpeln! Denn die CSU will zuerst die U26-Spange zwischen Am Hart und Kieferngarten realisieren. Verbrieft ist, dass OB Dieter Reiter (SPD) lieber zuerst die U9 bauen möchte, als Entlastungslinie für die Innenstadt. „Es gibt gewisse Unterschiede, über die wir sprechen müssen“, sagte Schmid. Das gilt nicht nur für den ÖPNV-Ausbau, sondern auch für den Wohnungsbau. „Die SPD sagt immer: Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen. Wir sagen, Ja, aber…“, sagte Schmid. Denn die Stadt brauche auch noch Grünflächen und Platz für Gewerbe. Das nächste Rumpeln kommt gewiss!

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