Blinder Passagier in Auto

Kleiner Piepmatz aus ungünstigem Versteck gerettet

+
Zwei Stunden brauchten die Einsatzkräfte der Feuerwehr, bis sie den kleinen Vogel aus einem der Lüftungskanäle unter dem Armaturenbrett befreit hatten.

München - Ein Piepsen unter dem Armaturenbrett in ihrem Auto hat eine Freisingerin irritiert. Ein herbeigerufener Pannendienst konnte ihr nicht helfen. Als die Feuerwehr den Tönen schließlich auf die Schliche kam, staunte sie nicht schlecht.

Die Freisingerin war mit ihrem Citroen am Samstagabend vom Parkplatz am Flughafen losgefahren, als sie plötzlich ein Piepsen hörte. Das Geräusch schien irgendwo unter dem Armaturenbrett angesiedelt. Da der jungen Frau der Warnton bei ihrem Auto nicht bekannt vorkam, kam ihr bereits da ein leiser Verdacht: Hatte sich etwa ein Vogel in ihren Wagen verirrt? Die Freisingerin rief den Pannendienst zur Hilfe. Doch der Mitarbeiter fand keine Lösung, das Piepsen abzustellen. Deshalb wandte sich die Frau an die Feuerwehr.

Auf der Feuerwache 7 in Milbertshofen demontierten Einsatzkräfte das Armaturenbrett, um dem Piepsen auf den Grund zu gehen. Nach zwei Stunden fand die Feuerwehr schließlich die Ursache: Ein junger Kiebitz hatte sich in einen der Lüftungskanäle verirrt. Wie er dorthin kam, bleibt für alle Beteiligten rätselhaft. Das Wichtigste ist jedoch, dass der kleine Piepmatz wohlauf ist und nun in der Vogelklinik aufgepäppelt wird. Und nachdem die Einsatzkräfte das Armaturenbrett wieder eingebaut hatten, konnte die junge Frau ihre Fahrt ohne ungebetene "Warntöne" fortsetzen.

pie

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

MVG-Offensive: So soll der Nahverkehr besser werden
MVG-Offensive: So soll der Nahverkehr besser werden
Bus-Streik in München: Das erwartet Fahrgäste am Dienstag
Bus-Streik in München: Das erwartet Fahrgäste am Dienstag
Miriams Samen-Streit vor Gericht: Jetzt herrscht wohl Gewissheit
Miriams Samen-Streit vor Gericht: Jetzt herrscht wohl Gewissheit
Feueralarm im Kiesselbach-Tunnel: Mega-Stau auf dem Ring
Feueralarm im Kiesselbach-Tunnel: Mega-Stau auf dem Ring

Kommentare