Einweihung spätestens 2022

Grundstein gelegt: TUM bekommt Sportcampus im Olympiapark

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Blick in den künftigen Sportcampus: Der Großteil des Gebäudes besteht aus Holz oder Glas.

Münchens Sport- und Gesundheitswissenschaftler studieren bald im Olympiapark. Dort entsteht ein europaweit einmaliger Sportcampus.

München - Der Freistaat Bayern investiert in München 143 Millionen Euro in die Zukunft der Sport- und Gesundheitswissenschaften. Die gleichnamige Fakultät der Technischen Universität München (TUM) bekommt nämlich ein neues Zuhause, das sie sich mit dem Zentralen Hochschulsport teilen soll.

Dabei handelt es sich um einen hochmodernen Sportcampus, der europaweit seinesgleichen sucht. Spätestens 2022 sollen hier etwa 3000 Münchner Sport- und Gesundheitswissenschaftler forschen können, alles an einem Ort, und das mitten im Olympiapark. Insgesamt wird der 19.000 Quadratmeter große Campus 125.000 Studenten und 30.000 Angestellten zur Verfügung stehen.

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Grundstein gelegt: TUM-Präsident Wolfgang Herrmann und Wissenschaftsministerin Marion Kiechle geben den Startschuss für den neuen Sportcampus.

Grundstein im strömenden Regen gelegt

Die bayerische Wissenschaftsministerin Marion Kiechle und TUM-Präsident Wolfgang Herrmann legten am Mittwochvormittag gemeinsam den Grundstein. „Wir schaffen damit die optimalen Voraussetzungen für die künftige Forschung im Bereich Sport- und Gesundheitswissenschaften“, sagte Kiechle bei strömendem Regen und ergänzte: „Aus meiner langjährigen Erfahrung als Ärztin weiß ich, wie wichtig Bewegung ist - körperlich und auch seelisch.“

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Eine Metallkapsel, die Kiechle und Herrmann in den Grundstein gesetzt haben, wurde feierlich befüllt. Inhalt: eine aktuelle Tageszeitung, eine Euromünze, ein Badminton-Ball und ein Theraband.

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Eine Besonderheit des neuen Sportcampus ist, dass er mit einem hohen Glas- und Holzanteil gebaut wird. Viele gläserne Wände sollen für große Transparenz sorgen. Während die einen studieren, können die anderen trainieren und sich gegenseitig sehen.

H. Ince

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