Baum liegt auf Moosacher Straße

Feuerwehr wird zu Sturm-Schaden gerufen - und findet etwas anderes vor

Die Münchner Feuerwehr wurde in der Nacht zu Sonntag zu einem vermeintlichen Sturmschaden gerufen - doch dann bot sich ihr ein ganz anderes Bild.

München - In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen. Ein Baum sei in der Moosacher Straße umgestürzt, so die Meldung. Als die Retter allerdings am Einsatzort ankamen, fanden sie eine andere Szenerie vor.

Zwar war tatsächlich ein Baum umgestürzt. Doch unmittelbar daneben lag auch noch ein umgefahrener Laternenmast. Wie es zu dem Schaden gekommen war, wurde den Rettern auch schnell klar - denn auf der Straße stand ein Corvette Cabrio mit Frontschaden. Der Autofahrer war offenbar von der Fahrbahn abgekommen und hatte sowohl Baum, als auch Straßenlaterne gefällt.

Ein Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes, der zufällig am Unfallort vorbei gekommen war, kümmerte sich bereits um den nach ersten Informationen unverletzten Fahrer. Um den Baum zu entfernen, sperrte die Feuerwehr die Fahrspuren stadteinwärts komplett, sowie eine der Fahrbahnen stadtauswärts. Eindreiviertel Stunden später waren die Straßen wieder frei, der Schaden beläuft sich laut Feuerwehr auf etwa 75.000 Euro. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Auch in der Garmischer Straße war es in der Nacht auf Sonntag zu einem Unfall gekommen. Ein Tiguan hatte einen Audi gerammt.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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