Einen neuen kann er sich kaum leisten

Wie gemein! Dieb klaut schwerbehindertem Rentner den Rollstuhl

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Seit Montag ist er ans Haus gefesselt: Andreas F. (69) wurde der Rollstuhl gestohlen

Einem 69-Jährigen wurde der Rollstuhl entwendet, obwohl dieser abgeschlossen war. Ein neuer kostet mehr Geld, als der 69-Jährige aufbringen kann.

München - Als der pensionierte, allein lebende BMW-Techniker Andreas F. (69) im Jahr 2016 wegen einer schweren Krankheit sein rechtes Bein verlor, war er gezwungen, sein Leben komplett umzustellen. Sein Rollstuhl spielte darin eine zentrale Rolle, weil er ihm Mobilität und aktive Teilnahme am Leben garantiert. Seit Montag jedoch ist Andreas F. an seine Wohnung gefesselt. Unbekannte haben ihm seinen Rollstuhl gestohlen. Und der Rentner ist verzweifelt: „Wer tut denn so etwas Gemeines?“

Andreas F. lebt Am Hart im Starenweg. Für seinen Rollstuhl bekam er einen eigenen, umzäunten Stellplatz direkt am Haus. Vorsichtshalber sperrte er das Gefährt immer mit einer Gliederkette und Zahlenschloss ab. So auch am Samstag um 16 Uhr. „Als ich am Montag gegen 13.30 Uhr zum Einkaufen fahren wollte, war der Platz leer. Ich habe den Hausmeister gefragt. Doch der hatte auch keine Ahnung, wo mein Rollstuhl ist.“ 

Für Andreas F. ist das eine Katastrophe

Eine Katastrophe für den 69-Jährigen: „Ich lebe im zweiten Stock ohne Aufzug auf 44 Quadratmetern. Dort kann ich mich in meinem einfachen Rollstuhl, der nur für die Wohnung gedacht ist, bewegen. Aber das ist anstrengend, ich schaffe damit nur ein paar Meter.“

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Andreas F. hat den Diebstahl bei der Polizei gemeldet, auch schon die Krankenkasse informiert. Er würde einen neuen Rollstuhl bekommen. Aber: „Ich müsste 1066 Euro zuzahlen.“ Viel Geld für den Mann, der zu 100 Prozent schwerbehindert ist und von seiner kleinen Rente lebt. 

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Dorita Plange

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