Mildes Urteil gegen Tierquälerin

München - Am Donnerstag hat sich eine Tierquälerin vor dem Amtsgericht verantworten müssen. Sie hatte zwei Katzen fast verhungern und verdursten lassen. Das Urteil fällt milde aus.

Als Feuerwehrleute die Wohnung von Monika B. (49) öffneten, bot sich ihnen ein schreckliches Bild: Zwei Katzen im jämmerlichen Zustand taumelten ihnen entgegen. In der Wohnung stank es derart bestialisch, dass diese nur mit Schutzanzügen betreten werden konnte.

Die fast verhungerten und verdursteten Tiere konnten nicht mehr gerettet werden. Sie wurden eingeschläfert.

Am Donnerstag musste sich die Tierquälerin vor dem Amtsgericht verantworten. „Ich habe eine Fehlgeburt erlitten und schwere Depressionen gekriegt“, sagte sie unter Tränen. Sie sei nicht mehr in ihre Wohnung gegangen, die Katzen habe sie völlig vergessen.

Das Urteil: 1400 Euro Geldstrafe und ein dreijähriges Tierhaltungsverbot.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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