780 Millionen Euro bis 2017

Gewofag plant 3000 neue Wohnungen

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Ein Gewofag-Projekt in der Isoldenstraße (Schwabing). Bis 2017 sollen 3000 neue Wohnungen entstehen

München - Voriges Jahr baute die städtische Wohnbautochter Gewofag gerade mal 42 neue Wohnungen. Doch das soll sich jetzt ändern: Bis 2017 will das Unternehmen 3000 neue Unterkünfte schaffen.

Das erklärten am Donnerstag OB und Aufsichtsratsvorsitzender Christian Ude sowie die Geschäftsführerin Gordona Sommer bei der Bilanzpressekonferenz im Rathaus.

Im vorigen Jahr erwirtschaftete die städtische Tochter, die 37 000 Wohnungen verwaltet, laut Ude einen Jahresüberschuss von 20 Millionen Euro. Die Durchschnittsmiete liegt laut Ude bei 6,50 Euro.

Um der anhaltenden Wohnungsnot und des stetigen Zuzugs Herr zu werden, kündigte Ude am Donnerstag an, dass die Gewofag bis 2017 rund 780 Millionen Euro in den Neubau stecken würde. Alleine 2017 sollen rund 1000 Unterkünfte fertiggestellt werden.

Gewofag-Geschäftsführerin Gordona Sommer berichtete, dass in den vergangenen Jahren ein Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf die Bautätigkeit der Gewofag ausgebremst habe, öffentliche Grundstücke mussten mehrere Jahre lang europaweit ausgeschrieben werden. Darum sei die Neubauzahl von durchschnittlich 300 Wohnungen pro Jahr auf 42 im vorigen Jahr gesunken, heuer werden es 61 sein, nächstes Jahr dann 667.

Was die Probleme mit der Verwaltung fremder Häuser in Riem betrifft (tz berichtete), räumte Sommer „Anlaufschwierigkeiten“ ein. Man habe mittlerweile die Strukturen geändert.

J. Welte

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