Millionen-Programm für Schul-Klos

München - In Münchens Krippen, Kindergärten und vor allem Schulen soll endlich etwas passieren: Nicht nur die Klos stinken nämlich vielen der 152 000 Schülern und 28 000 Kindern!

Auch fehlt es überall an Schönheitsreparaturen und modernen Lehrsälen besonders für Fächer wie Physik, Chemie und Musik. Darum beantragt Stadtschulrat Rainer Schweppe heute etliche Millionen Euro beim Stadtrat.

Die Mängel der Ekel-Klos: Rost, kaputte Spülungen, alte Armaturen und WC-Schüsseln sowie nicht zuletzt uralte Fliesen, in denen sich der Geruch festgesetzt hat, stellt Schweppe in seinem Bericht auf Antrag der großen Parteien fest. Ständig gingen Beschwerden ein, bei Ortsterminen würden die Schulleiter immer auch die Toiletten anmahnen, die meist aus den 50er bis 70er-Jahren stammen. „In vielen Fällen lassen sich keine akzeptablen Zustände mehr schaffen.“

Das Thema sei über Jahre vernachlässigt worden, jetzt müsse bei 600 der insgesamt 6000 WC-Anlagen dringend etwas passieren. Darum veranschlagt der Stadtschulrat die Kosten pro Jahr auf rund drei Millionen Euro. Nach und nach sollen damit alle Toiletten auf einen aktuellen Stand gebracht – damit die Kinder nicht alles bis zum Schulschluss einhalten müssen.

Außerdem sollen die Häuser und Einrichtungen nicht nur sicher, sondern auch schön sein. Der Stadtschulrat denkt da an Markisen, bemalbare Wände, Bühnen oder Blumenwiesen. Dafür soll der Stadtrat nochmal drei Millionen Euro pro Jahr lockermachen.

Weitere fünf Millionen Euro benötigt Schweppe, um 1250 Experimentier- und Kunstsäle in den Schulen und fast 500 in den Berufsschulen zu modernisieren.

dac

Rubriklistenbild: © kruse

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