Polizei bittet um Mithilfe

Bub (4) missbraucht - Belohnung für Zeugen

München - Ein unbekannter Mann hat sich an einem Vierjährigen vergangen. Weil der Bub den Kinderschänder nicht näher beschreiben kann, bitte die Polizei die Münchner um Hilfe.

Die Tat geschah bereits anfang Juni: Am 4.6. war der Bub mit seinem siebenjährigen Bruder und dessen drei Freunden in einem Lottogeschäft, das in der Nähe des Wohnhauses der Familie liegt.

Dem kleinen Buben wurde langweilig, darum machte er sich allein auf den Nachhauseweg. Dort passte ihn ein unbekannter Mann mit dem Versprechen ab, er habe ein Geschenk für ihn - und lockte ihn in eine Tiefgarage an der Dachauer Straße. Der Unbekannte missbrauchte den Vierjährigen und machte sich anschließend aus dem Staub.

Nachbarn der Familie sahen den Buben zufällig in der Tiefgarage. Sie brachten das Kind heim zu seiner Mutter, die bereits die Polizei gerufen hatte, als der ältere Sohn allein heimkam.

Das Kind erzählte von dem Missbrauch, eine sofort eingeleitete Fahndung der Münchner Polizei brachte aber kein Ergebnis. Weil der Bub seinen Peiniger nicht genau beschreiben kann, sucht die Polizei weiterhin dringend Zeugen - und hofft darauf, dass jemand etwas gesehen hat.

Personenbeschreibung: Der Unbekannte soll zwischen 20 und 40 Jahre alt sein und schwarze, kurze Haare haben. Er trug zur Tatzeit ein helles Oberteil und eine schwarze Hose.

Zeugenaufruf: Wer war zur Tatzeit an der Dachauer Straße unterwegs und hat eine Person gesehen, zu der die oben genannte Personenbeschreibung passt? Wer hat zur Tatzeit am 04.06.2012, zwischen 13 und 14 Uhr, oder auch zu anderen Zeiten Beobachtungen gemacht, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen könnten? Wer kann Hinweise auf den Täter geben?

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung der Täter führen, ist eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt.

Sollten Sie Hinweise zu dem Vorfall geben können, wenden Sie sich bitte an Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, oder jede anderen Polizeidienststelle.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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