Vor dem Blitzer bremste er

Mit Tempo 133 durch den Petueltunnel

Erst gab er Gas, dann bremste er vor der Messanlage - um anschließend wieder Gas zu geben: Ein Autofahrer war am Donnerstagmorgen mit Tempo 133 im Petueltunnel unterwegs.

München - Am Donnerstagmorgen gegen 00.15 Uhr fiel Polizeibeamten der Münchner Verkehrspolizei ein Auto auf, das mit hoher Geschwindigkeit (laut Polizei 93 Stundenkilometer) in den Petueltunnel einfuhr. Auf Höhe der stationären Geschwindigkeitsmessanlage verringerte der Fahrer die Geschwindigkeit auf die erlaubten 60 km/h und beschleunigte danach auf Tempo 133. Die Verstöße wurden durch das Videosystem der Verkehrspolizei dokumentiert. Durch das verbaute Videosystem wurde eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 126 Stundenkilometer errechnet. Der Raser wurde von der Polizei angehalten und kontrolliert.

Da der Fahrer an der stationären Messanlage gezielt seine Geschwindigkeit verringerte und danach wieder stark beschleunigte, muss sich der Führer wegen einer Vorsatztat verantworten. 

Den Raser erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 960 Euro, zwei Punkte sowie ein Fahrverbot von drei Monaten. 

Empfangen Sie kostenlose München-Nachrichten per WhatsApp

tz.de bietet einen besonderen Service an. Sie bekommen regelmäßig die neuesten Nachrichten aus München direkt über WhatsApp auf Ihr Smartphone. Und das kostenlos. Hier können Sie sich anmelden.

Unsere besten München-Geschichten posten wir auch auf unseren Facebookseiten Merkur.de und tz München.

mm

Rubriklistenbild: © Bodmer

Auch interessant

Meistgelesen

Mieter warnen: „Wir sind nicht die Einzigen“ - Wohnungs-Zoff weitet sich zum Skandal aus
Mieter warnen: „Wir sind nicht die Einzigen“ - Wohnungs-Zoff weitet sich zum Skandal aus
An der Giselastraße: Mann (24) macht einen fatalen Fehler und wird von U-Bahn überrollt
An der Giselastraße: Mann (24) macht einen fatalen Fehler und wird von U-Bahn überrollt
„Sackratte“: Fiese Kommentare auf Münchner Luxusauto - ein Detail empört Passanten zutiefst
„Sackratte“: Fiese Kommentare auf Münchner Luxusauto - ein Detail empört Passanten zutiefst

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.