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Superbloom-Festival: Veranstalter reagieren nach Besucher-Ärger - Neue Beschwerden am Sonntag

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Von: Felix Herz

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Das Superbloom-Festival in München verlief nicht ganz wie geplant.
Das Superbloom-Festival in München verlief nicht ganz wie geplant. © Kathrin Brack

Um das Superbloom-Festival gibt es reichlich Ärger. Die Organisation steht in der Kritik – auch, weil es an der Kommunikation mangelt, so der Vorwurf.

Update vom 4. September, 11.22 Uhr: Scheint, als würde auch der zweite Tag des Festivals nicht optimal starten. Auf Twitter beschweren sich bereits erste Besucher, dass der Einlass zu langsam vorangehe – während um 11 Uhr bereits der erste Act losging.

Kritik am Superbloom-Festival reißt nicht ab – Organisatoren reagieren

Update vom 4. September, 10.45 Uhr: Der zweite Tag des Superbloom-Festivals in München steht an. Am Sonntag, 4. September, werden unter anderem David Guetta, Macklemore, Glass Animals und Stromae ihre Auftritte haben. Doch nach der teils heftigen und anhaltenden Kritik vieler Festival-Besucher herrscht Katerstimmung im Olympiapark.

Auf Twitter und Instagram hagelt es weiter Beschwerden der Gäste. Viele beschweren sich über die schlechte Organisation und dass es – trotz teurem Ticket – teils unmöglich war, gewünschte Auftritte zu sehen, da die Stages bereits voll waren. Eine Userin schrieb beispielsweise auf Instagram: „Ich habe noch nie so eine schlechte Organisation erlebt! Wieso haben wir so viel gezahlt, wenn wir erstens wegen Unwetter viele Stars/Gruppen nicht anhören durften und wenn alle Eingänge für Calvin Harris gesperrt waren???“

Inzwischen gibt es auch eine Reaktion auf Festivalseite zu der Kritik. Auf Instagram schrieben die Organisatoren in der Story: „Gleichzeitig haben wir absolutes Verständnis für Eure geäußerte Kritik und werden alles daran setzen, morgen für Euch und mit Euch einen wundervollen zweiten Festivaltag zu schaffen“. Das bringe den Leuten, die nur für Samstag ein Ticket gekauft hatten, herzlich wenig, merkte da ein User direkt an.

Ärger um Auftritt von Calvin Harris: Stage geschlossen – viele Fans gehen leer aus

Update vom 3. September, 22.30 Uhr: Die schlechten Nachrichten rund um das Superbloom-Festival in München reißen nicht ab. Seit 21.45 Uhr tritt Superstar Calvin Harris im Olympiastadion auf. Um 21.58 Uhr erhielten Festival-Besucher die Push-Benachrichtigung, dass das Olympiastadion für den restlichen Abend geschlossen wird.

Auch auf Instagram postete der offizielle Festival-Account die Meldung. „Die Olympic-Stage ist aus Sicherheits- und Kapazitätsgründen geschlossen. Es gibt keinen Einlass mehr“, heißt es da. Ein großes Ärgernis vor allem für diejenigen, die noch bis 22 Uhr andere Auftritte verfolgten und anschließend zum Harris-Auftritt nachkommen wollten. Das ist nun nicht mehr möglich.

Erstmeldung vom 3. September: München – Endlich war es so weit: Nachdem das Superbloom-Festival im Münchner Olympiapark bereits in den Jahren 2020 und 2021 hätte stattfinden sollen, wegen Corona aber jeweils verschoben wurde, wurde es nun am 3. September im Jahr 2022 ausgetragen. Doch es ging alles andere als reibungslos über die Bühne.

Superbloom-Festival in der Kritik: Frust auf allen Seiten

Im Anschluss an das zweitägige Festival werden mit Sicherheit auch tolle Auftritte von Künstlern zu verzeichnen sein. Doch nicht nur: Zumindest am Samstag hagelte es teilweise Kritik. Doch der Reihe nach: Etwas chaotisch ging es los am Samstagmittag, lange Schlangen bildeten sich vor dem Einlass zum Festivalgelände auf dem Olympiapark. Zudem wurde kurzfristig bekannt gegeben, dass der ESC-Star Sam Ryder nicht auftreten würde – die Begründung reichlich nebulös.

Vom Regen in die Traufe: Zwischen 16 Uhr und 17 Uhr tat sich dann der Himmel auf – ein heftiges Gewitter brach über die Landeshauptstadt herein und setzte das Festival unter Wasser. Das Programm wurde unterbrochen, die Organisatoren warnten vor Starkregen und Blitzen, die Besucher suchten Schutz. Die Essens- und Getränkestände schlossen während des Gewitters – ein Umstand, der von vielen Besuchern kritisiert wurde. Ihrem Unmut taten sie in den sozialen Netzwerken kund.

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Besucher-Frust und Mitarbeiter-Ärger: Superbloom-Festival in der Kritik

Glücklicherweise hielt das Gewitter über München nicht lange an. Gegen 18 Uhr hörte es auf zu regnen, teils war sogar wieder blauer Himmel zu sehen. Unklar war jedoch lange, wie es weitergehen würde: Verschob sich das Programm nach hinten, oder fiel es aus? Viele Gäste des Festivals beschwerten sich indes über die Kommunikation der Festival-Organisation – beziehungsweise über die fehlende einer solchen. Die Antwort auf die Programmfrage kam dann – teils wurden die Acts verschoben, teils fielen sie – im wahrsten Sinne des Wortes – ins Wasser.

Unzufriedenheit mit der Organisation herrschte aber nicht nur bei den Besuchern. Auch eine (vermeintliche) Mitarbeiterin machte ihrem Ärger auf Twitter Luft, beschwerte sich über eine „Horrorschicht“, die sie hinter sich habe.

Am Sonntag, 4. September, geht es dann weiter mit dem Superbloom-Festival in München. Einige bekannte Künstler haben dann noch ihren Auftritt, und die Wettervorhersage kündet von Sonne bei blauem Himmel – so kann das Event dann hoffentlich positiv enden. (fhz)

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