Mitten in der Nacht: Drei Frauen überfallen

München - Zwei nächtliche Raubüberfälle auf insgesamt drei Frauen beschäftigten über Ostern die Polizei. Die Täter hatten es auf Wertsachen abgesehen.

Das erste Opfer wurde eine 35-Jährige Münchnerin, die am Karfreitag morgens um 4.30 Uhr in der Pettenkoferstraße (Innenstadt) zu Fuß auf dem Heimweg war. Dort wurde sie von einem Unbekannten verfolgt, der sie schließlich um eine Zigarette bat und weiterging. Kurz darauf verstellte er ihr den Weg, gab sich als Polizeibeamter aus. Er hatte etwas Silbriges in der Hand, was die Frau für ein Messer hielt. Dreist langte er ihr in die Manteltasche, wo sie ihr Handy verwahrte. Da trat ihn die 35-Jährige beherzt vors Schienbein. Bei der folgenden Rangelei wurde die Frau im Gesicht verletzt. Der Täter (etwa 35 Jahre alt, schlank, sonnengebräunt, sprach deutsch mit starkem Akzent, trug weiße Hose und schwarze Jacke mit Diagonal-Reißverschluss links) floh ohne Beute.

Auch in der Westermühlstraße (Isarvorstadt) gerieten zwei junge Frauen (22 und 28 Jahre) am Ostermontag um 3 Uhr auf dem Heimweg unter die Räuber. Ahnungslos liefen die beiden an zwei etwa 20-Jährigen Männern vorbei, die scheinbar gerade eine Tür aufschlossen – eine Falle! Plötzlich wurden die Freundinnen zugleich von hinten an den Armen gepackt, gegen Autos geschleudert und ihrer Handtaschen beraubt. Geld, Handys, Ausweise, Schlüssel – alles weg. Die 28-Jährige erlitt beim Sturz zudem eine Kopfverletzung.

dop.

Rubriklistenbild: © dapd

auch interessant

Meistgelesen

Kommentare