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„Klarer Fehler“: Lauterbach kritisiert Wegfall der FFP2-Maskenpflicht in Bayerns ÖPNV

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Von: Katarina Amtmann

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Seit Samstag gilt in Bayerns ÖPNV keine FFP2-Maskenpflicht mehr, eine medizinische Maske ist ausreichend. Kritik kommt von Karl Lauterbach.

Update vom 2. Juli, 12.35 Uhr: Die Regierung um Markus Söder hat am Dienstag die letzte große Corona-Regel gelockert. Seit dem heutigen Samstag gibt es keine FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV mehr. Stattdessen ist eine medizinische Maske ausreichend. Dazu hat sich am Mittag Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geäußert.

„In Bayern fällt FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn trotz Sommerwelle, klarer Fehler“, schrieb der SPD-Politiker auf Twitter. „Lockern in Welle hinein wirkt unlogisch und diskreditiert gleichzeitigen Ruf nach mehr Maßnahmen durch den Bund. Bin sicher, Gesundheitsminister Holetschek war überstimmt“, so Lauterbachs Vermutung.

Corona-Regel in Bayern ab heute gelockert: Keine FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn mehr

Erstmeldung vom 2. Juli, 6.34 Uhr: München - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist zuletzt wieder gestiegen. Dennoch hat die Staatsregierung um Markus Söder die FFP2-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen abgeschafft. Künftig reicht wieder die medizinische Maske.

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Im öffentlichen Nahverkehr in Bayern gilt ab sofort keine FFP2-Maskenpflicht mehr. Vorgeschrieben ist lediglich noch eine medizinische Maske. Die Neuregelung trat um Mitternacht in Kraft.

„Die Maskenpflicht im ÖPNV bleibt zwar bestehen, weil sie als Schutz angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens wichtig ist“, erklärte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) dazu. Aber nunmehr könne jeder „nach eigener Einschätzung und Risikobeurteilung entscheiden, ob er statt einer FFP2-Maske eine OP-Maske trägt“.

Maske Bahn
Corona-Regel in Bayern ab heute gelockert: Keine FFP2-Maskenpflicht in Bus und Bahn mehr © Arne Dedert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Söder-Kabinett lockert Corona-Regel im ÖPNV

„Wir setzen damit stärker auf die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger“, sagte Holetschek. „In den heißen Sommermonaten, wie wir sie jetzt erleben, und unter den derzeitigen pandemischen Bedingungen halten wir dies für verhältnismäßig.“ Das Kabinett hatte die entsprechende Änderung der Corona-Verordnung am Dienstag beschlossen. (kam/dpa)

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