Faszination Glasfaser

Wie umweltfreundlich ist das Surfen im Internet?

Bäume von unten.
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München könnte mit einem Glasfasernetz bis in die Wohnungen 330.000 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen.

Wie viel CO2 wird durch das Video-Streaming freigesetzt? Es ist mehr, als viele meinen. Wer beim Surfen die Umwelt schonen möchte, sollte auf einen Internetanschluss per Glasfaser wechseln.

Über 20 Millionen Deutsche tun es bereits regelmäßig, bis 2025 werden es sogar über 26 Millionen sein. Die Rede ist von Video-Streaming. Laut Prognose des Netzwerkausstatters Cisco machen Videoinhalte mittlerweile 80 Prozent des Datenverkehrs in deutschen Telekommunikationsnetzen aus. Was vielen nicht bewusst ist: Aktuell werden dadurch in Deutschland pro Stunde rund 100.000 Kilogramm CO2-Emissionen verursacht. Das entspricht der Menge an Treibhausgasen von mehr als 400 Kurzstreckenflügen von München nach Berlin. Wie und warum sich Video-Streaming auf unsere Umwelt auswirkt, hat das Umweltbundesamt mit einer Studie untersucht. Das Ergebnis: Mit Abstand am klimafreundlichsten ist Streaming per Glasfaser.

Video-Streaming über Glasfaser ist Klima-Gewinner

Die geringste CO2-Belastung entsteht, wenn ein HD-Video zu Hause über einen Glasfaser-Anschluss gestreamt wird: Hier fallen pro Stunde nur etwa 2 Gramm CO2 an. Zum Vergleich: Wird ein VDSL-Anschluss genutzt, bei dem die Datenübertragung via Kupferkabel erfolgt, wird pro Stunde Streaming bereits doppelt so viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Noch belastender für die Umwelt ist es, wenn Videos unterwegs per Smartphone gestreamt werden: Hier schlagen fünf Gramm über 5G, 13 Gramm über LTE und sogar 90 Gramm CO2 über 3G zu Buche. Das entspricht einem 45 Mal höheren Schadstoffausstoß als bei einer klimaschonenden Glasfaser-Verbindung

Die Treibhausgasemissionen von Video-Streaming.

Für die Ökobilanz beim Streaming spielen auch Emissionen eine Rolle, die durch die Datenverarbeitung im Rechenzentrum entstehen. Dieser Wert ist unabhängig vom Übertragungsweg zu betrachten und liegt der Studie zu Folge bei 1,5 Gramm CO2 pro Stunde. Noch besser verhält es sich allerdings, wenn die Rechenzentren – wie beim Glasfaseranbieter M-net aus München – mit Ökostrom betrieben werden.

München: 330.000 Tonnen weniger CO2 durch Glasfaser

„Würde eine Stadt wie München vollständig per Glasfaser bis in jede einzelne Wohnung oder jedes Büro versorgt (FTTH), würde dies im Vergleich zu einer Versorgung per Vectoring-DSL über Kupferkabel bei einem Anschluss mit 200 Mbit/s im Download eine Ersparnis von rund 330.000 Tonnen CO2 pro Jahr bedeuten“, erklärt Dr. Hermann Rodler, Technischer Geschäftsführer bei M-net. „In Zukunft wird das ein wichtiger Aspekt auf dem Weg zu einer Green City München sein.“ Durch sein wachsendes Glasfasernetz in München trägt M-net Jahr für Jahr zu mehr Energieeffizienz und einer Reduktion des CO2-Ausstoßes bei.

Wer hat die besten Internetanschlüsse Bayerns?

Im Rahmen eines groß angelegten Festnetztests untersucht die Fachzeitschrift Connect jedes Jahr die Qualität der deutschen Internet- und Telefonanbieter. Für die Region Bayern wurde dabei nun bereits zum fünften Mal in Folge M-net als bester lokaler Anbieter ausgezeichnet. Das Unternehmen erreichte mit 906 von 1000 möglichen Punkten die höchste Punktzahl aller in Bayern verfügbaren Anbieter – und damit die höchste Bewertung „sehr gut“.

Die Fachzeitschrift Connect zeichnete für die Region Bayern bereits zum fünften Mal in Folge M-net als besten lokalen Anbieter aus.

M-net: Glasfaser in München 

Glasfaser ist die Technologie der Zukunft und bietet alle Vorteile der Digitalisierung für die Arbeits- und Alltagswelt bereits heute. Als Partner aus der Region bietet M-net Glasfaser-Internet über das beste Netz Münchens. Einfach auf www.m-net.de/glasfaser-erleben informieren.

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