Polizei jagt die Täter

Mann (37) brutal verprügelt und ausgeraubt

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Ein 37-Jähriger ist in der Nähe des Moosacher S-Bahnhofs von einer Gruppe Jugendlicher brutal zusammengeschlagen und ausgeraubt worden. Jetzt fahndet die Polizei nach den Tätern.

München - Prügel-Attacke in Moosach: Ein 37-Jähriger ist am Moosacher S-Bahnhof von einer Gruppe Jugendlicher brutal zusammengeschlagen und ausgeraubt worden. Jetzt fahndet die Polizei nach den Tätern.

Der 37-Jährige war auf dem Heimweg von der "Moosacher Musiknacht" im „Cafe Life“. Als er die Fußgängerunterführung Richtung Busbahnhof hochgehen wollte, saßen auf der Treppe mehrere Personen. Offenbar hatte der 37-Jährige einen davon angesprochen, ihm Platz zu machen. Dieser pöbelte zurück und forderte den Mann auf, mit zum nahegelegenen Basketballplatz zu kommen. Dort wurde er von einem aus der Gruppe mit einem Faustschlag ins Gesicht niedergeschlagen.

Am Boden liegend bemerkte er, dass die anderen Jugendlichen nachgekommen waren und ihn nun ebenfalls schlugen und traten. Ab diesem Zeitpunkt kann sich das Opfer an nichts mehr erinnern. Er wachte morgens mit starken Schmerzen auf und stellte fest, dass sein Bargeld und seine Ausweispapiere mit Bankkarten fehlten. Erst am späten Vormittag erstattete er Anzeige, wobei sich sein Gesundheitszustand derartig verschlechterte, dass er in einer Münchner Klinik aufgenommen werden musste. Laut den behandelnden Ärzten erlitt der Geschädigte eine Kieferprellung, Hämatome und einen gebrochenen Backenzahn. Wegen des Verdachts auf Kehlkopffraktur wurde der Geschädigte zu weiteren Untersuchungen in eine andere Klinik verlegt.

Täterbeschreibung der Polizei: 

Haupttäter: Ca. 17 bis 18 Jahre, dunkelblonde Haare, an den Seiten hochrasiert und Seitenscheitel, sprach deutsch mit ausländischem Akzent; Weitere vier bis fünf unbekannte männliche Jugendliche, südländischer Typ

Zeugenaufruf der Polizei: 

Wer hat im angegebenen Zeitraum vor dem S-Bahnhof Moosach Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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