Motiv: "Experimentierfreudigkeit"

Buben basteln Ekelbombe mit Hundekot

München - Als Tatmotiv nannten sie "Experimentierfreudigkeit": Buben haben in Moosach eine Ekelbombe gebaut - mit widerlichen Zutaten. Diese haben sie auch noch ausprobiert.

Man nehme einige Tüten Hundekot aus einem dafür aufgestellten Mülleimer, dazu eine Deo-Spraydose und stecke das in einen Kissenbezug, den man aus einer anderen Mülltonne geholt hat. Das ganze deponiere man auf eine Windschutzscheibe eines Opel, zünde es an und lässt es hochgehen. Dieses seltsame Experiment brachte Sonntag Nachmittag zwei heranwachsenden Burschen in der Dieselstraße in Moosach die Bekanntschaft mit der Polizei ein.

Die Besitzerin des Wagens war weniger begeistert, als sie das ausgebrochene Feuer löschen musste. Scheibenwischer und Motorhaube sind verbeult, der Schaden: 1000 Euro. Da die Übeltäter noch keine 14 sind, sind sie noch nicht strafmündig. Sie waren abgehauen, wurden von einer Zivilstreife der Polizei aufgegriffen. Sie gaben in Gegenwart ihrer Eltern die Tat zu. Als Tatmotiv nannten sie „Experimentierfreudigkeit.“

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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