Bewohner konnten sich rechtzeitig retten

Bei Handwerksarbeiten: Brand in Flüchtlingsheim

München - Bei Arbeiten im Keller einer Münchner Flüchtlingsunterkunft ist eine Rohrisolierung in Brand geraten. Die Bewohner konnten rechtzeitig ins Freie fliehen.

Wie die Feuerwehr mitteilt, waren am Donnerstagnachmittag zwei Arbeiter im Keller der Unterkunft an der Skagerrakstraße in München damit beschäftigt, mit einem Schneidbrenner die Wasserleitungen des Gebäudes zu durchtrennen. Dabei geriet die Rohrisolierung in Brand und führte zu einer Verrauchung im gesamten zweistöckigen Gebäude. 

Die Bewohner konnten sich noch vor Ankunft der Feuerwehr in ein Versorgungszelt vor dem Haus in Sicherheit bringen. Jedoch erlitten zwei eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden vorsorglich in ein Krankenhaus transportiert. Um alle Glutnester des Schwelbrandes ablöschen zu können, musste in jedem Stockwerk die Wand zum Installationsschacht geöffnet werden. Nach abschließenden Kontrolle mit einer Wärmebildkamera konnten die Bewohner wieder zurück in ihre Unterkunft. 

Die Polizei beziffert den Schaden auf etwa 5.000 Euro.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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