Der Rohbau ist schon fertig

So wird Moosachs neues Einkaufszentrum

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So wird’s, wenn’s fertig ist: das Mona an der Pelkovenstraße

München - Ich werd’ die fesche Mona, sozusagen: Wo heute noch ein trister Bauzaun und ein Rohbau steht, soll bereits im Herbst 2014 ein Büro-und Einkaufszentrum in Moosach stehen.

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Das Mona wird eine grüne Fassade aus Glas und Metall besitzen und ein Hingucker in der Pelkovenstraße werden, schreibt der Münchner Merkur. „Service für die Moosacher vor Ort“ verspricht Tim Wiesener von der Projektentwicklungsfirma Horus, dem Bauherrn. Tante-Emma-Läden seien nicht mehr zeitgemäß, jetzt gibt’s für jeden Bedarf was.

Diese Aufnahme entstand Montag Mittag vor dem Richtfest

Im Untergeschoss liegt der Schwerpunkt auf der Nahversorgung: Lebensmittelgeschäfte, eine Bank, ein Kiosk, ein Friseur. Mehrere Mietverträge seien unterzeichnet, sagt Wiesener – auch für einen Fahrradladen und einen Elektronikmarkt im Erdgeschoss. Dazu kommen Restaurants: In in Moosach ist das gastronomische Angebot bisher mau. Die Restaurants werden übrigens nicht an die Ladenöffnungszeiten im Mona gebunden sein.

110 Handwerker arbeiten auf der Baustelle. Der Rohbau ist fertig, demnächst kommt die Fassade dran. Hier stand einst ein Spielkasino und ein (verfallenes) Wohnheim. Zudem habe ein Schrottplatz das Areal zu einem Schandfleck gemacht, sagt Ulrich Fischer, Horus-Geschäftsführer. Die Investoren haben rund 100 Millionen Euro in die Hand genommen.

Das Mona soll keine Konkurrenz zum Olympia-Einkaufszentrum sein, betont Fischer, sondern eine Ergänzung. Auch deshalb seien mehr als 10 000 Quadratmeter der 30 000 Quadratmeter für Büroräume und Arztpraxen reserviert. Tim Wiesener glaubt, dass sehr spezialisierte Ärzte kommen werden. Klassische Fachärzte gibt’s im OEZ schon reichlich.gibt es schließlich schon im benachbarten Medicenter am Olympia-Einkaufszentrum.

Simon Pfanzelt

Wofür die Deutschen ihr Geld ausgeben

Inwzischen bestellen 75 Prozent der Deutschen Waren übers Internet. Ganz vorne mit dabei sind die Bücher. Hier wird ein Paket des Internethändlers Amazon von der Sängerin Annett Louisan ausgeliefert. © dpa
52 Prozent der Deutschen kaufen Bücher, Zeitschriften und Zeitungen im Netz. © dpa
Die Deutschen investieren in ihre Gesundheit. 17 Prozent mehr Geld gaben sie 2008 für Medikamente und Therapien aus. © dpa
12 Prozent der Nutzer spekulieren im Netz mit Aktien. © dpa
Ebenfalls 12 Prozent informieren sich über Versicherungen und schließen diese auch im Internet ab. © dpa
Seit 2001 geben die Bundesbürger 51 Prozent mehr Geld aus für Telefon und Internet. © dpa
Schon 2008 waren die Ausgaben für den privaten Konsum um 0,4 Prozent gestiegen. © dpa
Männer sind die aktiveren Einkäufer im Web. 76 Prozent der Männer und 73 Prozent der Frauen kaufen lieber online statt sich an der Kasse anzustellen. © dpa
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36 Prozent der Menschen über 55 Jahre, die sogenannten Silver Surfer, nutzen das Web. © dpa
Auch elektronische Artikel wie die Playstation liegen immer öfter im virtuellen Warenkorb. © dpa
Um 20,5 Prozent sind die Ausgaben für Zigaretten und Alkohol gesunken. © dpa
48 Prozent bestellen Spielzeug, Möbel und Kleidung im Internet. © dpa
Statistiker vermuten, die Steuern auf Alkopops könnten dazu geführt haben, dass weniger dafür ausgegeben wird. © dpa

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