Schleißheimer Straße

Schwelbrand: Frau stirbt in ihrer Wohnung

+

München - Tod nach Wohnungsbrand: Eine 67-jährige Frau ist in ihrer Wohnung in Moosach gestorben. Ihren Chihuahua konnte die Feuerwehr retten.

Wie die Feuerwehr berichtet, wurde sie am Mittwoch, 9. Oktober gegen 18.55 Uhr in die Schleißheimer Straße gerufen. Die Mutter (85) der 67-jährigen Frau, die im gleichen Anwesen wohnt, hatte die Feuerwehr verständigt. Sie hatte den ganzen Tag vergeblich versucht, ihre Tochter zu erreichen. Dies war aus dem Grund ungewöhnlich, da die beiden Frauen üblicherweise mehrmals täglich miteinander telefonierten oder sich persönlich trafen. Zudem stand der Gehwagen der Frau vor der Wohnungstür, daran war auch die Hundeleine befestigt. Die Eltern der 67-Jährigen machten sich deshalb Sorgen.

Ein Einsatzleitwagen, eine Drehleiter und ein Rettungswagen rückten zu der Alarmadresse aus und öffneten die Wohnung der 67-Jährigen im siebten Stock eines Mehrfamilienhauses. Sofort stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Wohnung verraucht ist und alarmierten weitere Löschfahrzeuge nach. Zügig stellte sich heraus, dass es sich um einen bereits erloschenen Schwelbrand handelte.

Als die Feuerwehr die Wohnung durchsuchte, fanden Einsatzkräfte die Bewohnerin leblos auf. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Schwelbrandohnung kontrolliert. Dabei konnte der Chihuahua der Bewohnerin gerettet werden. Er wurde in die Obhut der Mutter übergeben. Eine Rettungswagenbesatzung und Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams betreuten die Mutter der Verstorbenen.

Zur Todesursache und dem Ausbruch des Feuers übernehmen die zuständigen Fachkommissariate der Polizei die Ermittlungen.

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Was denken Sie über diesen Artikel?

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion