Instandhaltungsarbeiten der MVG

Nach vier Jahren: U-Bahn nicht mehr ganz dicht!

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Der 2010 eröffnete U-Bahnhof Moosacher St.-Martins-Platz.

München - Erst 2010 wurden sie eröffnet, schon jetzt muss saniert werden. An den U-Bahnhöfen Moosach und Moosacher St.-Martins-Platz wird in den nächsten Wochen gewerkelt.  

Wie die MVG mitteilt, werden in den U-3-Bahnhöfen Moosach und Moosacher St.-Martins-Platz in den nächsten Wochen Instandhaltungsarbeiten im Bereich der Bahnsteigwände durchgeführt. Die Wände sind nicht mehr ganz dicht. Konkret: Dort haben sich Risse gebildet. „Das ist nichts Ungewöhnliches, dafür sind Setzungsvorgänge verantwortlich“, sagt MVG-Sprecher Michael Solic. Diese Risse, durch die Wasser eindringt, werden in den kommenden Wochen abgedichtet.

Um die Wände bearbeiten zu können, werden im U-Bahnhof Moosach in den nächsten Tagen einige Elemente der Wandverkleidung entfernt. Im U-Bahnhof Moosacher St.-Martins-Platz muss Anfang März die gesamte Verkleidung vorübergehend demontiert werden.

Die so genannten Verpressarbeiten dauern pro Bahnhof etwa vier bis fünf Wochen. Anschließend werden die ausgebesserten Stellen über mehrere Wochen beobachtet, um sicherzustellen, dass die Reparaturen auch halten. Bis dahin bleiben die Bahnhofswände teilweise ohne Verkleidung.

Die MVG erklärt, Risse in Bahnhofs- und Tunnelwänden ließen sich nicht grundsätzlich vermeiden. Diese entstünden schon in der Bauphase, während der Beton aushärtet. Damit durch diese Risse nicht dauerhaft Wasser eindringen und Folgeschäden verursachen kann, werden die schadhaften Stellen mit Hilfe eines Abdichtungsmittels verschlossen. Verpressarbeiten werden in der Regel in der kalten Jahreszeit durchgeführt, weil sich die Risse dann aufgrund der tieferen Temperaturen etwas weiter öffnen und somit auch besser abgedichtet werden können.

MM/tz

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