Moosacher Welpen-Krimi ist aufgeklärt

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Wieder glücklich vereint: Ridgeback-Hündin Piper mit ihren Welpen

München - Der Moosacher Welpenkrimi ist geklärt: Ein tz-Leser gab der Polizei den entscheidenden Hinweis auf eine Hündin, deren Welpen am 25. Januar scheinbar ausgesetzt in Moosach gefunden wurden.

 Der Hintergrund ist eher ein Sozialdrama denn Tierquälerei. Die Rhodesian-Ridgeback-Hündin Piper gehört einer Frau, die mit den acht hinreißenden, aber sehr pflegeintensiven Welpen scheinbar heillos überfordert war. In ihrer Not gab sie drei der Welpen im Alter von erst sechs Wochen (und damit viel zu früh) ab. Zwei Welpen (Lara und Lionel) ließ sie ihrer Hündin. Die letzten drei lieferte sie am 25. Januar unter einem Vorwand bei der Moosacher Polizei ab.

Im Gebüsch nahe des Glogauer Platzes habe sie die drei Hundekinder halb erfroren gefunden (wir berichteten). Das jedoch war – wie man mittlerweile weiß – glatt gelogen. Im Münchner Tierheim nahm Piper ihre drei verloren geglaubten Mädchen Ranja, Lea und Senta jetzt sofort wieder an. Auch Lara und Lionel zogen mit ihrer Mutter vorübergehend ins Tierheim um.

Sobald sie keine Muttermilch mehr brauchen, wird Piper zu ihrem Frauchen zurückkehren. Die beiden hängen sehr aneinander und sollen darum auch nicht getrennt werden. Für die Welpen – unverkennbar Hovawart-Mischlinge – sucht das Tierheim (Telefon 921 000-0) neue Besitzer. Sprecherin Monika von Tettenborn: „Wer mit seinen Tieren in eine finanzielle oder pflegerische Notlage gerät, kann uns jederzeit anrufen. Wir helfen sofort, stellen keine Fragen und machen auch keine Vorwürfe.“

dop

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