Rot-Grün setzt sich durch

Busdepot und 1000 neue Wohnungen am Ring

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Endlich tut sich etwas an der Zschokkestraße: Der Tramhof liegt seit Jahren brach

München - Bürohochhaus oder Busdepot und hunderte Wohnungen? Rot-Grün hat sich mit Plänen für Letzteres durchgesetzt. CSU und FDP sind damit aber nicht zufrieden und sprechen von einem "Desaster".

CSU und FDP sind im Rathaus mit dem Versuch gescheitert, den Umzug des Busbetriebshofs der MVG an den Georg-Brauchle-Ring zu verhindern. CSU-Planungssprecher Walter Zöller sagte, der Plan von Stadt und Rot-Grün sei ein „Desaster“, weil an dem Standort gegenüber des Uptown-Hochhauses schon vor mehr als zehn Jahren eigentlich ein weiteres Hochhaus vorgesehen gewesen sei. Damit ist der Weg frei für gleich zwei neue Wohngebiete mit mehr als 1000 neuen Wohnungen.

Rot-Grün argumentierte dagegen, weil sich die Zeiten geändert hätten: Wenn nach dem Tramdepot endlich auch der Bushof von der Zschokkestraße (Laim) wegziehe, könnte ein neues Wohngebiet mit 620 Wohnungen entstehen. Gleichzeitig würde die MVG am Georg-Brauchle-Ring Platz für 200 Busse bekommen, außerdem könnten die Stadtwerke 500 zusätzlich Werkswohnungen und die Stadt eine Grundschule errichten. OB Christian Ude (SPD) nannte die CSU-Kritik ein „absurdes Theater“: Wo sonst solle ein Busdepot entstehen als am Ring?

DAC

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