Auch Polizeihubschrauber eingesetzt

Nach Party am Rangierbahnhof: Polizeihund „Fargo“ spürt Versteck der Gruppe auf

Am Abend des zweiten Weihnachtstags konnten Dank des Einsatzes eines Helikopters und eines Diensthundes fünf Personen gestellt werden, die im Gleisbereich am Rangierbahnhof Nord "feierten".

München - Gegen 21:15 Uhr meldete die Besatzung eines Hubschraubers der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim, die sich auf einem Überwachungsflug befand, eine Personengruppe im Bereich der Betriebsgleise des Rangierbahnhofes Nord. Kurz vor dem Eintreffen zweier Streifenbesatzungen flüchtete die Gruppe im Gleisbereich und versteckte sich vor den Beamten. 

Durch die Kollegen im Hubschrauber wurden die Beamten am Boden geführt. Am Einsatzort war mittlerweile auch Diensthund "Faro" mit seiner Diensthundeführerin eingetroffen. "Faro" nahm Witterung auf, überquerte mehrere Gleise und folgte dann zielstrebig der Fährte im Gleisbereich Richtung Moosach. Nach rund 400 Metern stoppte der Deutsche Schäferhund auf Höhe eines Tunnelüberbaus, nördlich des Botanikums, im Ortsteil Moosach. Hier fixierte er eine links vom Gleis befindliche Brückennische und begann laut zu bellen. Beim Ausleuchten der Nische erkannten die eingesetzten Beamten fünf Personen, die sich versteckt hatten. Nachdem sie aufgefordert wurden, die mitgeführte Flaschen abzustellen, wurden sie kontrolliert. 

Die jungen Leute im Alter von 18 bis 20 Jahren gaben an, sie würden sich hier regelmäßig mit Freunden treffen. Die Beamten klärten sie über die Gefahren im Gleisbereich auf. Ein Bußgeldverfahren wurde gegen sie eingeleitet, teilte die Bundespolizei mit. 

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa/Bundespolizei München

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