Moosach

Nach Wiesn-Besuch: 20-Jährige beinahe vergewaltigt

Eine 20-jährige Kanadierin verlor am Donnerstag ihre Begleitung bei einem Wiesn-Besuch. Als sie sich einer anderen Gruppe anschließt, versucht ein Unbekannter sie zu vergewaltigen. 

München - Laut dem aktuellen Polizeibericht verlor eine 20-jährige Studentin aus Kanada Donnerstagnacht, 21. September gegen 22 Uhr, bei ihrem Wiesn-Besuch ihre Begleitung. Daher schloss sie sich einer anderen Gruppe von Personen an. Mit dieser Gruppe fuhr sie dann mit einem Taxi zum internationalen Jugendlager am Kapuzinerhölzel, da die Gruppe dort nächtigte. 

Auf dem Fußweg zu dem Jugendlager wurde sie von einer der Personen gepackt und an eine Wand gedrückt. Der Unbekannte hob ihren Rock und versuchte einen Geschlechtsverkehr durchzuführen. Die 20-Jährige jedoch wehrte sich, sie stieß den Täter weg, der Mann flüchtete. Erst später vertraute sich die Studentin Freundinnen an, die dann die Polizei verständigten. 

Personenbeschreibung: 

Bislang ist der Täter unbekannt. Er wird folgendermaßen beschrieben: Männlich, ca. 20 Jahre alt, dunkel kurze Haare; bekleidet mit Lederhose, sprach Englisch mit ausländischem Akzent.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 15, Tel. 089/2910-0, der jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Weitere Meldungen der Polizei finden Sie auch in unserem Live-Ticker zum Oktoberfest. 

mm/tz

Video: Wiesn-Wache - so arbeitet die Polizei auf dem Oktoberfest

Video: Glomex

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Irre Wende im O-Bike-Skandal: Nun setzt ein Händler Kopfgeld auf die Fahrräder aus 
Irre Wende im O-Bike-Skandal: Nun setzt ein Händler Kopfgeld auf die Fahrräder aus 
Fatale Fehlerkette in München: Darum mussten Kinder zum Schulstart am Boden kauern 
Fatale Fehlerkette in München: Darum mussten Kinder zum Schulstart am Boden kauern 
Ballermann an der Isar: Anwohner beschweren sich über „rechtsfreie Räume“
Ballermann an der Isar: Anwohner beschweren sich über „rechtsfreie Räume“
Das Drama vom Feringasee: Der Milchbubi wurde zum Killer
Das Drama vom Feringasee: Der Milchbubi wurde zum Killer

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion