Er fuhr 61 km/h zu schnell

Raser überholt Polizei in der Stadt - und muss ordentlich blechen

Zwei Raser sind in der Nacht zu Samstag der Polizei ins Netz gegangen. Einen erwartet nun eine erhebliche Geldstrafe - und monatelanges Fahrverbot.

München - Eine Video-Streife der Verkehrsüberwachung konnte in der Nacht zum Samstag innerhalb einer halben Stunde gleich zwei Raser stellen. Einer von beiden war gleich zwei Mal aufgefallen, den anderen erwartet eine empfindliche Geldstrafe.

Gegen 0.30 Uhr fiel den Beamten ein Autofahrer auf, der laut Polizei mit überhöhter Geschwindigkeit auf dem Frankfurter Ring in östlicher Richtung unterwegs war. Der Fahrer überschritt mit seinem Audi TT RS die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h gleich zweimal erheblich. Der 29-Jährige fuhr zunächst 29 km/h, später dann 35 km/h zu schnell. Ihm wird ein Punkt im Verkehrszentralregister eingetragen, außerdem darf er einen Monat lang nicht mehr ans Steuer. Und auch eine Geldstrafe muss er zahlen: 200 Euro.

Fast 1000 Euro Bußgeld

Das ist allerdings nichts im Vergleich zu dem Motorradfahrer, der die Polizei-Streife in der Max-Born-Straße überholte. Satte 121 Stundenkilometer hatte der nämlich drauf - bei erlaubten 60. Der 33-jährige Fahrer wird auf seine 178 PS-starke Maschine nun allerdings einige Zeit lang verzichten müssen: Drei Monate wird ihm die Fahrerlaubnis entzogen, außerdem sammelt er zwei Punkte an. Ziemlich empfindlich ist aber auch die Geldstrafe, die der Mann für seine Raserei bezahlen muss: satte 960 Euro. 

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal daraufhin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Ursachen bei Unfällen mit Getöteten und Schwerverletzten darstellt.

Ein stark angetrunkener Autofahrer hat sich unterdessen in Niederbayern mit der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd geliefert. Gewonnen haben das Rennen die Beamten, der Raser wurde gestoppt.

mm/tz

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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