Bei Aushubarbeiten in Moosach

Bauarbeiter finden rauchende Bombe

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Diese 30-Kilo-Phosphorbombe wurde 2010 in Kassel aufgefunden. Sie ähnelt der Bombe, die nun in Moosach gefunden wurde.

München - Bauarbeiter sind in Moosach auf eine Brandbombe aus dem 2. Weltkrieg gestoßen. Unheimlich: Nachdem ein Bagger die Bombe berührt hatte, begann sie zu rauchen.

Die Bauarbeiter waren am Dienstag laut Polizei mit Aushubarbeiten auf einem Grundstück an der Haylerstraße beschäftigt. Gegen 12.15 Uhr stießen sie mit dem Bagger auf einen Metallzylinder, der nach Berührung mit der Baggerschaufel zu rauchen begann. Daraufhin verständigten die Arbeiter die Polizei.

Fachkräfte der Polizei stellten nach erster Begutachtung fest, dass es sich um eine 30-Pfund-Brandbombe aus dem 2. Weltkrieg handelte. Die leichte Rauchentwicklung beruhte auf der Beschädigung durch den Bagger, wodurch der Bombeninhalt Phosphor mit Sauerstoff in Reaktion trat. In Absprache mit der Feuerwehr und nach Rücksprache mit der Sprengmittelbeseitigung wurden die Bewohner der angrenzenden Anwesen an der Abendsbergstraße und der Eggmühler Straße durch Polizeibeamte aufgefordert, sich in ihre Häuser zu begeben und die Fenster geschlossen zu halten. Von der Schule zurückkehrende Kinder geleiteten Polizeibeamte zu ihren Häusern. Zudem wurden die angrenzenden Straßen gesperrt.

Gegen 14 Uhr konnten Experten den Blindgänger sichern und schließlich abtransportieren. Die Verkehrssperren wurden unmittelbar darauf aufgehoben.

Der letzte größere Bombenfund in München endete mit einer Explosion: Vergangenen August musste in Schwabing eine Fliegerbombe gesprengt werden.

mm

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