Mord an Münchnerin - Polizei rätselt

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Mordopfer Claudia Domning (47): Sie galt als fröhlicher und freundlicher Mensch.

München/Düsseldorf - Nach der Ermordung der 47-jährigen Claudia Domning aus München in einem Düsseldorfer Hotel haben Kriminalbeamte den Lebensgefährten der Frau vernommen.

Peter S. sei in München als Zeuge befragt worden, es gebe bislang weder gegen ihn noch andere Personen einen konkreten Tatverdacht, sagte ein Polizeisprecher in Düsseldorf.

Die aus Düsseldorf stammende Frau hatte im Rheinland ihre Eltern besucht. Am Sonntag war sie zu einer Verabredung nicht erschienen. Ihr 84-jähriger Vater war daraufhin zu dem Hotel gefahren und hatte eine Angestellte gebeten, das von seiner Tochter angemietete Zimmer zu öffnen. Er stieß auf die Leiche und alarmierte die Polizei.

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Die Spuren deuteten zunächst auf einen Unfall hin. Erst die Obduktion ergab, dass die Frau umgebracht wurde. Wie und wann sie der Mörder tötete, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht mitteilen.

Die Mordkommission “Hotel“ vermutet den Mörder im persönlichen Umfeld der Frau. Die Zimmertür war nicht aufgebrochen worden, es fehlten keine Wertsachen. Auch Spuren eines Kampfes fanden die Ermittler nicht. Die Frau war bereits am Dienstag vergangener Woche in dem Hotel abgestiegen. Die Polizei forscht nun unter Hochdruck, wen die Angestellte außer ihren Eltern noch getroffen haben könnte.

Quelle: DPA

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