Domenico in Italien beigesetzt

Mord am Isar-Ufer: Spuckte der Täter auch andere an?

München - Auf der Suche nach dem Mörder des italienischen EADS-Ingenieurs Domenico L. (31) zeichnet sich ein erster Erfolg ab: Offenbar wurde die DNA des Mörders gesichert.

Auf der Suche nach dem Mörder des italienischen EADS-Ingenieurs Domenico L. (31) zeichnen sich erste Erfolge ab: Offenbar wurde die DNA des Mörders gesichert. Bislang gibt es dafür allerdings noch keine offizielle Bestätigung der Polizei. Die Spur wird in der zentralen Datenbank überprüft. Bislang gibt es keinen Treffer.

Der bis dato unbekannte Mörder hatte am Abend des 28. Mai Domenicos Verlobte angespuckt. Als der junge Ingenieur den Täter zur Rede stellte, wurde er erstochen (wir berichteten). Die 16 Beamten der SoKo Cornelius bearbeiten zurzeit 60 Hinweise aus der Bevölkerung. Nach Berichten italienischer Medien soll der Täter kurz vor der tödlichen Attacke andere Passanten angespuckt haben. Auch das ist eine erfolgversprechende Spur, weil es jetzt möglichweise mehrere Zeugen gibt, die den Täter sahen.

Domenico L. wurde am Wochenende unter großer Anteilnahme der Bevölkerung in seiner Heimatstadt Potenza in Süditalien beigesetzt.

dac/dop

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion