Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

Mord am Isarufer

Am Dienstag startet die Soko Cornelius

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Mordopfer Domenico L. wird in Italien beerdigt

München - Fünf Tage nach dem unheimlichen Messer-Mord an EADS-Ingenieur Domenico L. (31) hat die Mordkommission noch keine heiße Spur. Doch jetzt wird der Fahndungsdruck erhöht:

Ab Dienstag startet die Soko Cornelius mit 20 Beamten – benannt nach der Isarbrücke, über die der Täter schnellen Schrittes geflüchtet sein soll. Das jedenfalls hatte Giulia (28, Name geändert), die Verlobte des Mordopfers, gegenüber der Polizei ausgesagt. Sie war am Dienstagabend gegen 22 Uhr mit ihrem „Mimmo“ gemeinsam auf dem Radweg entlang der Erhardtstraße unterwegs, als ihr der spätere Killer im Vorbeifahren völlig grundlos ins Gesicht spuckte. Ihr Freund radelte zurück und wollte ihn zur Rede stellen. Doch schon nach wenigen Sekunden kam es zur Rangelei – und zu dem tödlichen Messerstich ins Herz. Der Italiener starb etwa eine Stunde später im Klinikum rechts der Isar.

Bei der Mordkommission gingen bislang nur etwa 30 Hinweise ein. Auch die Spurenlage am Tatort war dürftig. Der Mörder soll etwa 35 Jahre alt, 1,75 Meter groß sein und dunkle, kurze, glatte Haare haben. Hinweise unter Telefon 089/29100.

Video: Mord am Isarufer

tz

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