Mord an Michaela Eisch (8): Noch 250 Proben fehlen

Das Grab von Michaela Eisch

München - Ihr Todestag jährte sich am 17. Mai zum 27. Mal. Und immer noch läuft der Mörder von Michaela Eisch frei herum. Rund 250 Männer fehlen der Polizei noch beim DNA-Massentest, der im Juli 2011 begonnen hat.

Auf grausamste Art missbraucht und erdrosselt wurde die achtjährige Michaela Eisch am 17. Mai 1985. Vergangenes Jahr ist der Mordfall neu aufgerollt worden: In der Zeit vom 8. bis 10. Juli 2011 hat die Polizei eine DNA-Reihenuntersuchung begonnen. Für diese erhielten insgesamt rund 1750 Männer eine Einladung zur Abgabe einer freiwilligen Speichelprobe. Von diesen kamen 1173 der Einladung nach. Die Personen, die der Einladung nicht nachkamen, wurden/werden von der Polizei sukzessive kontaktiert. Bis heute konnten insgesamt knapp 1500 Speichelproben untersucht werden. Eine tatverdächtige Person konnte bislang noch nicht ermittelt werden.

In den kommenden Wochen werden deshalb nach Angaben der Polizei insbesondere die Personen, die zwischenzeitlich ihren Wohnsitz außerhalb von München verlegt haben, kontaktiert, um sie zur freiwilligen Abgabe einer Vergleichsspeichelprobe zu bitten. Die Mordkommission München bittet hierbei um kooperative Mitarbeit bei der Bevölkerung.

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