Mord an Michaela Eisch: Polizist Dieter H. erinnert sich

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Ende eines emotionalen Einsatzes: Polizist Dieter H. (damals 21) hält den Bestattern den Zaun auf, die die Leiche von Michaela Eisch wegtragen.

München - Vor 26 Jahren wurde Michaela Eisch (8) ermordet. Polizist Dieter H. fand sie und erinnert sich in der tz.

Vor 26 Jahren um diese Zeit suchte ganz München nach Michaela Eisch aus der Maikäfersiedlung. Das fröhliche Mädchen war am 17. Mai 1985 spurlos verschwunden, als sie ihre Mutter von ihrer Arbeitsstelle am Hauptbahnhof abholen wollte. Vier Wochen nach ihrem Verschwinden wurde die Achtjährige tot gefunden. Vom Mörder gibt es nur eine DNA-Spur. Im Juli startet die Mordkommission einen letzten Versuch, den Täter zu fassen. Rund 2700 Männer sollen eine Speichelprobe abgeben. Für viele Münchner ist der Mord an Michaela unvergessen, ein Trauerbuch im Internet erhält ihr Andenken. Für einen Gedenkgottesdienst zum Jahrestag schrieb Dieter H., einer der Polizisten, die Michaela tot gefunden hatten, seine erschütternden Erinnerungen von diesem Einsatz auf:

Sonntag, der 14. Juni 1985

"Ein paar Tage vor meinem 22. Geburtstag. Ich war gerade mit der Ausbildung fertig und seit März Wach- und Streifen­beamter auf der Baldewache, dem damaligen Polizeirevier 22 in der Kapuzinerstraße 52. Es war ein sonniger Nachmittag. Bei angenehmen, fast sommerlichen Temperaturen fuhren mein Kollege Klaus und ich Pflichtstreife im In­spektionsbereich. Klaus war bereits zwei Jahre auf dem Revier und galt schon als relativ erfahren, deswegen war er auch der Streifenführer. Da die Einsatzbelastung an dem Tag nicht hoch war, fragte mich Klaus über ein paar ­markante Örtlichkeiten im Revierbereich aus. Wer weiß zum Beispiel schon, wo sich die frühere Häfner-Alteneck-Straße befunden hat …

Michaela kuschelt sich an ihre Mama Helga. Diese starb sieben Jahre nach dem Mord.

Ich glaube, es war so um 15 Uhr, als uns der Sprecher der Einsatzzentrale ruft: „Isar an Sendling 22/11, fahren S’ mal zum E-Werk an der Braunauer Eisenbahnbrücke. Dort werden S’ von den Beschäftigten erwartet. Die zeigen ihnen ein totes Reh im Gebüsch.“ Wir waren mit unserem uniformierten 5er-BMW nicht weit von unserem Einsatzort entfernt, und nach kurzer Zeit bogen wir in den Teil der Wittelsbacher Straße ein, der zur Braun­auer Eisenbahnbrücke führt. „Da hinten drin im Gebüsch, da liegt was. Ich glaube, es ist ein totes Reh. Ich bin gar nicht näher rangegangen, weil der Geruch so stark war“, teilte uns ein Arbeiter mit. Und er zeigte dabei auf den ­Bereich hinter der Fahrzeughalle unterhalb des Bahndammes.

Die spektakulärsten Verbrechen Münchens

In seiner mehr als 850-jährigen Stadtgeschichte geschah in München schon so manches Verbrechen. Die einen oder anderen waren so bedeutsam oder schwerwiegend, dass sie den Eintrag in die Geschichtsbücher schafften. Wir stellen Ihnen hier einige der spektakulärsten Verbrechen Münchens vor. In das Gefängnis Am Neudeck (Bild) kam dabei auch so mancher Missetäter. © gs
Die Entstehung Münchens soll verschiedenen Quellen nach auf einem Verbrechen basieren. So ließ Heinrich der Löwe im Jahr 1158 die Zollbrücke des Bischofs von Freising bei Oberföhring zerstören, um "bei den Mönchen" eine neue Brücke zu errichten und so am Salzhandel zu verdienen. Rund um die Brücke auf Höhe der heutigen Ludwigsbrücke entstand so München. © Archiv
Im Jahr 1600 will Herzog Maximilian I. ein Exempel statuieren und lässt die völlig unschuldige Familie Pämb auf furchtbare Art und Weise foltern und anschließend bei lebendigem Leib als Hexen verbrennen. Paulus (57) und Anna (59) Pämb, ihre Söhne Gumpprecht (22), Michael (20) und Hans (11) sowie weitere Verdächtige sterben. © dpa
Die erfolglose Schauspielern Adele Spitzeder sucht sich 1872 ein lukratives Nebengeschäft und gründet die "Dachauer Bank". Damit zockt sie Tausende vertrauensseliger Geldanleger ab, das Geld verprasst sie. Der Gesamtschaden der in der Maxvorstadt lebenden Betrügerin: Acht Millionen Gulden. (im Bild Schauspielerin Claudia Bethke als Adele Spitzeder bei "Münchner Tatorte Rundgang")  © Jantz
Der "Maxvorstadt-Würger" Johann Berchtold erdrosselt im Jahr 1896 drei Frauen in der Karlstraße. Einmal geständig, werden ihm auch noch zwei weitere Morde in der Au zur Last gelegt, nachgewiesen werden können sie ihm aber nicht. © Hirschkäfer-Verlag
Am 21. Februar 1919 erschießt Graf Arco auf Valley den ersten bayerischen Ministerpräsidenten und Gründer des Freistaates Bayern, Kurt Eisner. Den Mord in der Prannerstraße begeht Valley, um seine "rechte Gesinnung" zu beweisen. Valley verbringt nur kurze Zeit im Zuchthaus und lebt bis 1945. © dpa
Am 17. August 1919 wird der 17-jährige Josef Apfelböck verhaftet. Er hatte seine Eltern erschossen, weil sie ihm auf die Nerven gegangen waren. Anschließend lebte er wochenlang mit den verwesenden Leichen in einer Wohnung. © gs
Der Aubinger Alchemist Franz Tausend beginnt 1924 seine jahrelangen Betrügereien, indem er vorgaukelt, aus Blei Gold gewinnen zu können. Die Millionen, die ihm Anleger nachschmeißen, steckt er in die eigene Tasche. © gs
Zwischen 1933 und 1945 regieren die Nazis in München. Zwölf Jahre voller Verbrechen und Unterdrückung. © dpa
Einer der schlimmsten Sexualverbrecher der Geschichte Münchens wird 1939 hingerichtet. Dem 33-jährigen Johann Eichhorn (übrigens der Enkel des "Maxvorstadt-Würgers") konnten 90 Vergewaltigungen und fünf bestialische Sexualmorde nachgewiesen werden. Sein Spitzname: Die Bestie von Aubing. © Repro: Haag
1951 kommt die "Pantherbande" vor Gericht. Sie bestand bei ihrer Gründung 1944 aus zahlreichen Jugendlichen, ihr Chef war ein 13-Jähriger. Nach zahlreichen kleineren Delikten schaukelten sich die Verbrechen immer höher, bishin zum Mord. © dpa
1960 sorgt der Fall Vera Brühne für Aufsehen. Die attraktive Lebedame wird verurteilt, weil sie gemeinsam mit ihrem Geliebten den Arzt Otto Praun sowie dessen Haushälterin aus Geldgier ermordet haben soll. Es entwickelt sich einer der aufsehenerregendsten Prozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte. © dpa
Am 10. Februar 1970 geschieht die erste Flugzeugentführung auf deutschem Boden. Der Zwischenfall ereignet sich auf dem Flughafen Riem, wird aber durch den heftigen Widerstand der Bordcrew einer El-Al-Maschine zerschlagen. © gs
Der erste Banküberfall mit Geiselnahme auf deutschem Boden endet am 4. August 1971 in der Prinzregentenstraße tödlich. Einer der Täter, Hans Georg Rammelmayr, sowie eine weibliche Geisel sterben im Kugelhagel. © Archiv
Am 5. September 1972 nehmen palästinensische Terroristen elf israelische Sportler während der Olympischen Spiele als Geisel. Alle elf Sportler, fünf Terroristen und ein deutscher Polizist sterben. © dpa
14. Dezember 1976: Industriellensohn Richard Oetker wird entführt und kommt nach tagelangem Martyrium, das ihn zum schwer Körperbehinderten macht, für 21 Millionen D-Mark wieder frei. © dpa
1979 kommt Dr. Mord vor Gericht. Er hat sich per Kontaktanzeige seine Opfer gesucht und mindestens drei Frauen brutal ermordet. © gs
Neonazi Gundolf Köhler zündet am 26. September 1980 eine selbsgebastelte Bombe am Haupteingang des Oktoberfests. 13 Menschen sterben, 211 werden verletzt. Ob der Täter alleine handelte oder politische Hintergründe eine Rolle spielten, wird nie geklärt. © dpa
Der Schauspieler Walter Sedlmayr wird am 14. Juli 1990 in seiner Wohnung von seinem Ziehsohn und dessen Halbbruder mit einem Hammer erschlagen. © dpa
22. Januar 1995: Bei der Fahndung nach einem Tankstellenräuber suchen Polizist Markus Jobst (21) und seine Kollegin Margit H. (24) den U-Bahnhof Bonner Platz ab - und laufen dem Killer Boro M. in die Arme. Margit H. überlebt. Markus Jobst aber zögert, schießt nicht - und wird vom Täter auf der Treppe erschossen. Dort legen seine Kollegen noch heute Blumen hin. Der Fall beeindruckte die jungen Polizisten besonders. Einer sagte: „Sowas machen wir oft. Wer denkt daran, dass sowas passieren kann...“ © Grabellus
Juni 1996: Ein Mörder in den eigenen Reihen schockte im Juni 1996 die Beamten der Schwabinger Polizeiinspektion. Der Kontaktbeamte Peter R. (damals 37 Jahre)lockte seine ehemalige Lebensgefährtin Gabriele L. und deren neuen Freund Thilo K. in eine Falle, betäubte beide und schlug ihnen Köpfe und Hände ab. Sein Motiv: 130 000 Mark, die er seiner toten Ex-Freundin stahl. Die Leichen wurden erst Wochen später gefunden. Peter R.  sitzt zur Zeit eine lebenslange Haftstrafe ab. © ap
Münchens schillerndster Paradiesvogel, der Modezar Rudolph Moshammer, wird von dem irakischen Stricher Herish A. (25) im Streit mit einem Kabel erdrosselt. © dpa
Marco Z. (22) ermordet am 22. Juni 2005 seine Ex-Freundin und deren Bekannte. Gemeinsam mit seinem Vater zerstückelt er die Leichen mit einem Samuraischwert und verteilt die Körperteile im Münchner Umland. © dpa
Millionärin Charlotte Böhringer wird am 15. Mai 2006 erschlagen im Penthouse ihres Parkhauses in der Baaderstraße aufgefunden. Ihr Neffe Benedikt T. (32) wird als Täter verurteilt. © Haag
17. September 2009: Der 50-jährige Dominik Brunner wird an der S-Bahn-Station Solln am hellichten Tag von zwei Jugendlichen zu Tode geprügelt, weil er Kinder vor den aggressiven Jugendlichen schützen wollte. Die Täter werden zu knapp zehn bzw. sieben Jahren Haft verurteilt. © dpa
Weitere spannende oder kuriose Fakten über die Landeshauptstadt finden Sie in dem im Hirschkäfer-Verlag erschienenen Buch "Absolut München - Das München-Sammelsurium". © 

Der Klaus und ich kraxelten dann an der ansteigenden Mauer zur Eisenbahnbrücke hoch und überstiegen den Zaun. Klaus ging voraus zum Bahndamm hoch. Von dort gelangten wir runter zur angegebenen Stelle. Man musste sich wegen der stark wuchernden Sträucher teilweise bücken, und es war sehr unwegsam. Plötzlich blieb Klaus stehen, und wir sahen etwas am Boden liegen. Ich war noch etwa zwei Meter hinter ihm und konnte Gott sei Dank nicht alles erkennen. Klaus sagte zu mir wörtlich: „Komm nicht näher. Das ist kein Reh. Ich glaube, das ist das kleine Mädchen, das die ganze Zeit schon gesucht wird. Die hat auch so Ballerina-ähnliche Schuhe an, und die restliche Beschreibung passt auch.“

Erst später erkannte ich die Erfahrung meines Streifenführers Klaus. Er wusste, dass es für die Spurensicherung leichter ist, wenn möglichst wenig am Tatort verändert wird. Und bei einem Tötungsdelikt kann auch die kleinste Spur einen Hinweis auf den Täter geben. Darum gingen wir auch auf dem gleichen Weg wieder zurück zum Streifenwagen.

Klaus setzte sich bei geöffneter Türe auf den Beifahrersitz, nahm den Funkhörer und verständigte die Einsatzzentrale. „Isar von Sendling 22/11. Ich glaube, wir haben da im Gebüsch die Michaela Eisch gefunden, die, die schon die ganze Zeit vermisst wird. Schicken Sie uns bitte den Leichenschauer und den Kriminaldauerdienst.“

Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern

Die neunjährige Corinna wurde am 29.07.2009 tot in einem Seitenarm des Flusses Mulde unweit ihres Elternhauses in Eilenburg gefunden. Sie fiel vermutlich einem Gewaltverbrechen zum Opfer. Die Ermittlungen dauern noch an. © ap
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Der neunjährige Dennis aus Scharmbeckstotel wurde am 05. September 2001 aus dem Schullandheim Wulsbüttel entführt. Am 19.09.2001 wurde die Leiche von Dennis in einem Waldstück bei Kirchtimke entdeckt. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
Die achtjährige Michelle aus Leipzig wurde am 17. August 2008 auf dem Heimweg entführt. Am 21. August wurde ihre Leiche in einem Teich gefunden. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
Der heute 73-Jährige Josef Fritzl hielt seine Tochter Elisabeth Jahrzehnte in einem Kellerverlies unter seinem Haus gefangen. Immer wieder vergewaltigte er sie und zeugte in der Zeit mit ihr sieben Kinder. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
In diesem Kellerverlies wurden die Opfer von Fritzl gefangen gehalten. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
Im Jahr 2006 gelang Natascha Kampusch die Flucht von ihrem Peiniger Wolfgang Priklopil. Er begann daraufhin Selbstmord. © dpa
Die 6-jaehrige Ayla aus Zwickau wurde 17. Mai 2005 in der Naehe ihrer Wohnung von einem Mann in ein Auto gezogen worden.
Die sechsjährige Ayla aus Zwickau wurde am 17. Mai 2005 in der Naehe ihrer Wohnung von einem Mann in ein Auto gezogen, sexuell missbraucht und ermordet.. © dpa
Der Mörder von Ayla, Michael L. hat die Tat wenig später gestanden.
Der Mörder von Ayla, Michael L. hat die Tat wenig später gestanden. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
Der jüngste traurige Fall: Die achtjährige Kardelen aus Paderborn wurde seit 12. Januar 2009 vermisst. Vier Tage später die traurige Gewissheit. Kardelen wurde sexuell missbraucht und getötet. © dpa
Die zehnjährige Adelina aus Bremen verschwand am 26. Juni 2001 nach dem Besuch beim Ur-Großvater. Ihre Leiche wurde später in einem Wald gefunden.
Die zehnjährige Adelina aus Bremen verschwand am 26. Juni 2001 nach dem Besuch beim Ur-Großvater. Ihre Leiche wurde später in einem Wald gefunden. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
Die achtjährige Levke aus Cuxhaven wurde seit dem 6. Mai 2004 vermisst. Dreieinhalb Monate später wird ihre Leiche in einem Waldstück in Attendorn gefunden. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
Die vier Jahre alte Madeleine McCann war am 3. Mai 2007 spurlos aus einer Ferienwohnung in Südportugal verschwunden. Bis heute ist der Fall ungelöst. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
Gestanden hat der Mörder des neunjährigen Mitja vor Gericht in Leipzig. Der damals 43-Jährige hat den neunjährigen Buben mit in seine Wohnung genommen, vergewaltigt und erdrosselt. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
Immer noch auf freiem Fuß sind die Täter, die das Leben des damals fünfjährigen Pascal auf dem Gewissen haben. Der Bub wurde 2001 in einer Kneipe in Saarbrücken vergewaltigt und erstickt. Seine Leiche wurde nie gefunden. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
In Riekofen im Landkreis Regensburg wird 2007 bekannt, dass der örtliche Pfarrer sich an einem Kind vergangen haben soll. Wie sich herausstellte war es nicht der erste Fall: Der Geistliche war bereits wegen sexuellen Missbrauchs vorbestraft. Das Ordinariat schweigt zu den Vorwürfen. © dpa
Am 15. September 1981 wird die zehnjährige Ursula Herrmann aus Eching am Ammersee entführt.
Am 15. September 1981 wurde die zehnjährige Ursula Herrmann aus Eching am Ammersee entführt. © dpa
Grausame Fälle: Verbrechen an Kindern
In dieser Kiste wurde sie von dem Täter gesteckt, in der sie qualvoll erstickte. © dpa
Vor 26 Jahren wurde Michaela Eisch (8) ermordet.

Ich weiß nicht mehr, wer dann alles zum Tatort beordert wurde (…). An den Kriminaldauerdienst und an den Kollegen von der Spurensicherung kann ich mich noch erinnern. (…) Irgendwann war der Kollege von der Spurensicherung mit seiner Arbeit fertig und kam wieder zum Bahndamm hoch gestiegen. Die im wahrsten Sinn des Wortes „sterblichen Überreste“ von Michaela durften nun von der Bestattung geborgen werden. Doch nach schon einer Minute waren die beiden Herrn von der Bestattung schon wieder am Bahndamm oben und holten Atemschutzmasken. Ich bin überzeugt, dass man als Bestatter schon hart gesotten sein sollte und dass die beiden keine „Weicheier“ waren. Doch Michaela lag dort schon seit vier Wochen, und die Temperaturen 1985 waren sommerlich. (…)

Liebe Trauernde. Jeder von Ihnen hat einen Grund, heute hier zu sein. Jeder von Ihnen malt sich in seiner Fantasie das damalige Geschehen aus. Ich kann heute leider nicht anwesend sein. (…) Und seien Sie versichert, beim Schreiben dieser Zeilen wurden meine Augen nicht nur ein Mal feucht. Manche Einsätze vergisst man eben nie, und man ist selbst nach so vielen Jahren emotional gefangen. Als dreifacher Vater, davon zweier Mädchen, kamen mir immer wieder Gedanken und Vergleiche zu Michaela hoch. Hoffentlich geschieht meinen eigenen Kindern sowas nicht.

Ich bin überzeugt, dass der Mörder von Michaela eines Tages bekannt wird. (…) Ich weiß nicht, wie lange es noch dauert und ob der Mörder heute überhaupt noch lebt, aber ich gehe davon aus. Und dann wird ihm der Prozess gemacht.(…)"

tz

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