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Auch die tote Tante des erschossenen Finanzbeamten wurde wieder ausgegraben

Mordfall Fanger: Mutter des Toten exhumiert

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Der Finanzbeamte Anton Fanger wurde Ende März ermordet.

Kirchasch - Das ist der Stoff, aus dem die wahren Thriller sind: In aller Herrgottsfrühe exhumierten Staatsanwaltschaft und Polizei vor wenigen Tagen drei Tote auf dem kleinen Friedhof von Kirchasch (Landkreis Erding).

Das Interesse galt insbesondere den sterblichen Überresten der Mutter und der Tante des Finanzbeamten Anton Fanger (48) – jenes seltsamen Eigenbrötlers, der in seinem heruntergekommenen Elternhaus ermordet aufgefunden worden war. Um an die Särge der beiden Frauen heranzukommen, ließ es sich nicht vermeiden, auch Anton Fanger wieder aus dem Grab zu heben.

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Anton Fanger wurde in den Osterfeiertagen in seinem Elternhaus erschossen. Der Mann hatte weder zur Dorfgemeinschaft noch zu seinen Verwandten Kontakt, soll jedoch ein stattliches Vermögen angespart haben. Für seine künftige Frau, nach der er eifrig suchte. Bereits Ende April nahm die Polizei den mutmaßlichen Täter fest. Es handelte sich um den Augsburger Orthopäden Dr. Wolfgang R. (60), der bereits vor 22 Jahren seinen Vermieter auf infame Weise tötete und in einem Indizienprozess zu 17 Jahren Haft verurteilt wurde. Er hatte das Opfer in der Praxis betäubt und ihm eine tiefe Wunde in der Nase zugefügt. Der Mann erstickte am eigenen Blut. Danach setzte der Arzt seine Praxis in Brand, um die Versicherung abzukassieren.

Im Jahr 2003 wurde R. entlassen. Er gehörte zum spärlichen Bekanntenkreis von Anton Fanger, war offenbar auch in dessen Haus gewesen. Er sitzt in Stadelheim in U-Haft und schweigt seitdem eisern.

Die Exhumierung von Mutter und Tante dient offenbar dem Abgleich von bislang nicht zugeordneten DNA-Spuren im Mordhaus. Beide hatten dort gewohnt, Dr. Wolfgang R. aber offenbar nicht persönlich gekannt. Anton Fangers Mutter starb bereits vor fünf Jahren, die Tante vor einem Jahr.

ham. /dop.

Quelle: tz

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