So sahen sie den mutmaßlichen Täter

Mordopfer Aline: Eltern sagen aus

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Mordopfer Aline.

München - Erwürgt und dann in einem Kellerloch entsorgt: Das ist das traurige Schicksal von Aline K. Ihr eigener Lebensgefährte hatte sie ermordet und die Tat bereits vor dem Landgericht gestanden. Jetzt sagten die Eltern des Opfers vor Gericht aus.

Als Gründe führte Michael P. (30) an, er habe sich erniedrigt gefühlt, weil sie einen anderen Mann hatte und sich trennen wollte. Deshalb legte er am Abend des 8. September 2015 beide Daumen auf ihre Kehle – und drückte zu, bis sie sich nicht mehr rührte.

Vor Gericht brach Michael P. in bittere Tränen aus. Ganz anders gestern die Eltern des Mordopfers, die als Zeugen gehört wurden: Josef und Hilde K. (Namen geändert) wirken gefasst, obwohl ihrer Tochter Schreckliches angetan wurde. „Sie war immer ein sehr liebevolles Mädchen und hatte auch ihren eigenen Kopf“, sagt die Mutter. Sie spricht langsam und ruhig, ihre Trauer und Verzweiflung zeigt sie nicht. 

Erst als es um den Schwiegersohn geht, wirkt sie aufgebrachter. Über Michael P. sagt sie: „Er war sehr ruhig. Ich wusste nicht viel über ihn. Wir haben ihn nur zwei bis drei Mal im Jahr gesehen.“ Der Mörder in der eigenen Familie: Auch Aline K.’s Vater will über ihn nicht viel gewusst haben. Selbst zu seiner eigenen Tochter war der Kontakt nicht sehr eng. „Wir hatten kaum ein Verhältnis“, sagt er. „Seit der Trennung von meiner Frau war es in der Familie schwierig.“ Aber durch den brutalen Mord an Aline rücken sie nun wieder enger zusammen. Zur Tat können die Eltern nichts sagen. Für den Mord droht Michael P. Lebenslang.

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