Angeklagter bestreitet die Tat

Prozess: Sein Nebenbuhler musste qualvoll sterben

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Angeklagt: Frank K.

München - Drei Männer und eine Frau – das nahm ein tödliches Ende. Wegen Mordes muss sich seit Dienstag Frank K. (47) vor dem Schwurgericht verantworten.

Er soll seinen Nebenbuhler Christian P. († 47) am Neujahrstag 2012 auf grausame Weise getötet haben.

Für Frank hatte sich Monika K. (45) scheiden lassen. Die Ehe mit ihm geriet in die Krise, vor allem wegen seines Alkoholkonsums. Staatsanwältin Elisabeth Ehrl: „Im Jahr 2007 lernte Monika K. den späteren Geschädigten Christian P. kennen, zu dem sie zunächst ein freundschaftliches, ab Januar 2008 auch ein sexuelles Verhältnis unterhielt.“

Christian P. zog als „Untermieter“ in ihre Wohnung in Obersendling. Da beide Männer viel soffen, zog Monika K. 2011 wieder zu ihrem Ex-Mann. Am frühen Neujahrsmorgen entlud sich der Zorn von Frank K.: Mit einem schweren Gegenstand, so die Anklage, zertrümmerte er den Schädel von Christian P. Den Schwerverletzten ließ der Täter in der Küche liegen. Als Christian P. am Abend noch Lebenszeichen von sich gab, prügelte der Täter erneut auf Christian P. ein – „um diesen endgültig zu töten“, so die Staatsanwältin.

Der Angeklagte, der von Rechtsanwalt Michael Adams verteidigt wird, bestreitet die Tat: „Totaler Schwachsinn.“ Er sei nicht in der Wohnung gewesen. Der Prozess wird fortgesetzt.

Eberhard Unfried

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