Motorama: Es war eine Pfefferspray-Attacke!

München - Es war eine Pfefferspray-Attacke, die den Mega-Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei im und vor dem Motorama auslöste. Eine Hose hat bei den Ermittlungen geholfen. 

Gegen 13.30 Uhr hatten plötzlich dutzende Schüler und Kunden im Untergeschoss über Reizhusten, tränende Augen und Übelkeit geklagt. Um ganz sicher zu gehen, wurden 93 Betroffene in Krankenhäuser gebracht.

Bilder: Pfefferspray-Attacke am Gasteig

Bilder: Pfefferspray-Attacke am Gasteig

Vor Ort hat die Polizei einen Putzlappen und eine Hose sichergestellt. Beide sonderten einen beißenden Geruch ab. Diese Teile wurden im Labor des Landeskriminalamts untersucht. Dabei konnten die Experten Rückstände von Pfefferspray nachweisen.

Am Mittwoch, 13.30 Uhr, 24 Stunden nach der Pfefferspray-Attacke: Im Untergeschoss des Motorama tummeln sich wie immer wochentags zahlreiche Schüler, kaufen sich in den Imbissläden ihr Mittagessen. Auch vor dem Döner-Imbiss steht eine Schlange Jugendlicher. Hier hatten am Tag zuvor plötzlich dutzende Schüler über ein Brennen in Hals und Augen geklagt.

Kurz nach der Pfefferspray-Attacke hatte die Feuerwehr mit ihren empfindlichen Messgeräten keine reizenden Stoffe mehr feststellen können. Erst die Untersuchung des Putzlappens und der Hose brachte Klarheit. Die Polizei ermittelt jetzt wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Jam

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