Messe IMOT im M.O.C.

München wird zum Motorrad-Mekka

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Die Motorradfans stürmen am Wochenende ins M.O.C.

München - Die Internationale Motorradmesse IMOT im M.O.C. in Freimann lockt die Biker an - die tz sprach mit der Geschäftsführerin Lixi Laufer.

Der Winter hat uns noch fest im Griff, doch für Motorradfahrer ist jetzt die beste Zeit, vom Zweiradhobby zu träumen. Jede Menge Anregungen gibt es traditionell auf der Internationalen Motorradmesse IMOT im M.O.C. in Freimann – am Freitag fällt der Startschuss für die 20. Auflage. Das tz-Interview mit Geschäftsführerin Lixi Laufer:

Sind Sie immer noch aufgeregt vor der Hallenöffnung?

Lixi Laufer: Es ist jedes Jahr immer wieder spannend, wenn die IMOT-Besucher am Freitagmorgen in die Hallen strömen. Viele Motorradfans scheinen sich bereits zu Hause optimal auf die IMOT vorbereitet zu haben. Sie haben die Hallenpläne mit Notizen in der Hand und gehen ganz gezielt zu den Ständen.

Wie hat sich die Ausstellung im Laufe der Jahre entwickelt? Was hat sich verändert, was ist gleich geblieben?

Laufer: Eines war die IMOT schon immer: eine lupenreine Motorradausstellung mit dem Fokus auf den Neuheiten der kommenden Saison. Motorräder, Roller, Trikes, Quads, Custombikes und natürlich auch Zubehör, Tuning oder Bekleidung – auf der IMOT spiegeln sich die aktuellen Trends des Motorradmarktes wider. 1994 präsentierten die Aussteller in drei Hallen ihre Produkte, mittlerweile sind sechs Hallen bis in die kleinste Ecke ausgebucht. Die IMOT wurde im Laufe der Jahre immer internationaler. Die Aussteller kommen inzwischen aus 20 Ländern, und viele Besucher reisen aus Österreich, Slowenien, Kroatien und Italien an. Einen regelrechten Boom können wir im Tourismusbereich feststellen. Dort verzeichnen wir große Zuwächse im Bereich Motorradhotels, Reiseveranstalter und Fremdenverkehrsbüros.

Worin liegen die Gründe für den Erfolg der Messe?

Laufer: Seit ihrer Premiere präsentiert sich die IMOT als moderne und qualitativ hochwertige Verkaufsausstellung. 80 Prozent aller Aussteller kommen seit 1994 auf die IMOT und bilden mittlerweile schon so etwas wie eine große Familie. Zu diesem familiären Gefühl tragen auch die hellen, übersichtlichen und gut aufgeteilten Hallen des M.O.C.-Veranstaltungscenters in München-Freimann bei.

Welche IMOT ist Ihnen besonders im Gedächtnis geblieben?

Laufer: Jede!

Was war die spektakulärste Präsentation, die es bis jetzt gab?

Laufer: Auf jeder IMOT gab es ein besonderes Highlight. In den 90er Jahren waren es die aufwendig inszenierten Motorrad-Modenschauen auf der riesigen Aktionsbühne, später dann die Sondershows spektakulärer und berühmter Rennmaschinen. Custombikes wurden bei den jüngeren IMOTs zum Publikumsmagneten und auf der Jubiläums-IMOT 2013 wird es wohl die Café Racer Sondershow sein. Von Anfang an dabei sind die Königlich Bayerischen Goldwinger, die sich seit nunmehr 20 Jahren über eine große Fangemeinde auf der IMOT freuen.

Wird sich in den kommenden Jahren etwas ändern?

Laufer: Die IMOT wird eine qualitativ hochwertige Messe bleiben und auch in Zukunft den Besuchern Inspiration und die aktuellsten Trends des Motorradmarktes bieten.

Volker Pfau

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