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Kritik an Söder - Abkehr von Münchner Studententicket sorgt für Ärger

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Von: Sascha Karowski

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Junge Frau hält sich in der U-Bahn an einer Stange fest.
Junge Menschen in der U-Bahn: An einem 365-Euro-Ticket für Münchner Studenten will sich Bayerns Ministerpräsident Söder nicht beteiligen (Symbolbild). © Julio Rodriguez via www.imago-images.de

Markus Söder will ein bundesweites 365-Euro-Ticket - aber keins für Studierende in München. Das sorgt bei diesen für Frust.

München - Die Ankündigung des Freistaates, er werde sich nicht an der Finanzierung eines 365-Euro-Tickets für Studierende beteiligen, sorgt zunehmend für Kritik – vor allem vor dem Hintergrund, dass Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nun als Fortsetzung des 9-Euro-Tickets ein auf ein Jahr befristetes 365-Euro-Ticket für alle in Spiel gebracht hat.

„Statt einfach nur ein 365-Euro-Ticket bundesweit zu fordern, könnte Markus Söder seinen Worten Taten folgen lassen“, sagt SPD-Stadträtin Simone Burger. Er könne die Finanzierung des 365-Euro-Tickets für Studierende im MVV-Raum sichern. „Nun sollen Studierende in München weiter 562,60 Euro pro Jahr zahlen. Und das in einer der teuersten Städte Deutschlands. Gerade für Studierende ist das 365-Euro-Ticket ein wichtiger Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit.“

365-Euro-Ticket: „Absage kam für uns aus heiterem Himmel“

Auch Studentenverbindungen und der Kreisjugendring kritisieren die Haltung des Freistaates. Es habe in vielen Gesprächen andere Signale gegeben. „Die Absage kam für uns aus heiterem Himmel“, sagt Maximilian Frank vom Arbeitskreis Mobilität der Münchner Studierendenvertretungen. ska

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