Container sollen verschwinden

Müll wird in München bald versenkt

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So sollen die neuen Müll-Container aussehen, die im Boden versenkt werden können.

München - Bald sollen die Münchner Bürger ihren Müll in der Erde versenken! Dafür sollen die Containern für Glas, Plastik, Alu und Altkleider verschwinden.

Weg mit den hässlichen Containern für Glas, Plastik, Alu und neuerdings auch Altkleider! Die rund 1000 sogenannten Wertstoffinseln in der ganzen Stadt nehmen Platz weg und rundherum sammelt sich der Dreck. Aber das soll sich ändern: Bald sollen die Bürger den Müll in der Erde versenken!

Heute kommt das Thema im Rathaus zur Sprache: Der Stadtrat soll beschließen, dass die Stadt künftig pro Jahr bis zu 20 Container-Standorte im Boden versenken kann. Die Kosten liegen bei rund 600.000 Euro pro Jahr. Statt der monströsen Iglus bleiben an der Oberfläche nur schmale, rund ein Meter hohe Säulen, die künftig auch Kinder und Rollifahrer nutzen können. Schon heute werden diese unterirdischen Container in den Neubaugebieten eingesetzt. Jetzt soll nach und nach auch im Zentrum gegraben werden.

Der Plan hat für die Münchner auch einen praktischen Hintergrund: Schon heute kann die Stadt in sechs zentralen der 25 Stadtbezirke zwischen Haidhausen und Altstadt keine neuen Container aufstellen – zu eng, zu schmale Gehsteige, zu viele Straßen. Folge: Die Einwohner müssen ihre Flaschen immer weiter schleppen – oder entsorgen sie verbotenerweise anderweitig. Das soll sich ändern.

Ohne Container sieht’s auch schöner aus: Gegenüber der Bavaria – am Esperantoplatz am Bavariaring – stehen dem Blick auf das große Denkmal immer noch etliche Glassammler im Weg, die zum Oktoberfest auch noch abgebaut werden müssen. Hier soll noch heuer gegraben werden.

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dac

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