Leser fragt, OB antwortet

Volksbad: Warum wird Parkgebühr nicht verrechnet?

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Das Müller'sche Volksbad

München - Einer unserer Leser fragt, warum die Parkgebühr am Müller'schen Volksbad nicht mit dem Eintrittspreis verrechnet werden kann. Oberbürgermeister Christian Ude antwortet:

Seit geraumer Zeit sind die Parkplätze am Müller’schen Volksbad gebührenpflichtig. Dagegen ist nichts einzuwenden, denn man findet als Besucher wieder freie Parkplätze. Bei einem Besuch im Saunabereich sind für eine Besuchszeit von vier Stunden vier Euro Parkgebühr zu bezahlen. Weshalb ist es nicht möglich, diese Parkgebühr zumindest teilweise mit dem Eintrittspreis im Volksbad zu verrechnen?

Josef Schedler, ­Unterschleißheim

OB Udes Antwort:

Der Betrieb der M-Bäder obliegt der Stadtwerke München GmbH, die Nutzung des Parkplatzes der Landeshauptstadt München. Die von Ihnen vorgeschlagene Verrechnung wäre also nur einseitig zu Lasten der M-Bäder möglich. Das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis und die Sozialverträglichkeit der Preise der M-Bäder lassen eine weitere Rabattierung nicht zu, bereits jetzt sind die M-Bäder defizitär.

Das Müller’sche Volksbad liegt direkt in der Stadtmitte und ist mit dem öffentlichen Nahverkehr hervorragend erreichbar. S1 – S8 und die Tram 18 halten am nahe gelegenen ­Isartor. Die Tram 16 hält am Deutschen Museum und der StadtBus 132 an der Ludwigsbrücke. Andere M-Bäder wie das Bad Forstenrieder Park, das Cosimawellenbad, das Michaelibad und das Westbad haben eigene Parkplätze, diese werden den Kunden nach wie vor kostenlos zur Verfügung gestellt.

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