Mülltonnen voll, Wertstoffhöfe dicht

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In manchen Sraßenzügen Münchens wie in der Schäftlarnstraße blieben die Tonnen ungeleert, die Wertstoffhöfe sind auch heute geschlossen.

München - Der Streik der Müllmänner vom vergangenen Freitag hat auch diese Woche noch erhebliche Folgen: Die Wertstoffhöfe bleiben auch diesen Montag geschlossen.

Ohnehin schon überfüllte Mülltonnen vor allem im Süden und Osten der Stadt – etwa in Obergiesing – werden erst in den kommenden Tagen geleert. Die Sache stinkt langsam!

Die Wut der Müllmänner entzündete sich an der Forderung des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM), auch am vergangenen Samstag Tonnen leeren zu müssen. Dies war als Ausgleich für den Feiertag am vergangenen Montag (Maria Himmelfahrt) gedacht, an dem auch die Müllabfuhr nicht arbeitete. Die Gewerkschaft Verdi rief zum Streik auf und die meisten kamen. Von den 149 Müll-Lastern blieben am Freitag die meisten in den Betriebshöfen. Der AWM schimpfte: Gerade beim Arbeitsschutz und der Gesundheitsförderung gäbe es überdurchschnittlich viele Angebote.

Um wenigstens einen Teil der Müllabfuhr zu gewährleisten, wurden am Samstag die Wertstoffhöfe geschlossen. Viele Münchner standen mit beladenen Autos vor verschlossenen Toren. Wer hofft, seine Gartenabfälle, Schrott und Altmöbel diesen Montag loszuwerden, wird auch enttäuscht. Die Wertstoffhöfe bleiben zu.

Der AWM verspricht, die aufgrund des Streiks ausgefallenen Leerungen der Restmüll-, Papier- und Biotonnen in dieser Woche so rasch wie möglich nachzuholen. Überschüssigen Müll sollen die Anwohner in Tüten verpackt zu den Tonnen legen. Die Säcke werden kostenlos mitgenommen.

Ebu

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