Baureferat verhandelt

1000 gebrauchte Container für Asylbewerber

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In der McGraw-Kaserne stehen bereits Container für Flüchtlinge.

München - Die Stadt macht Tempo beim Bau neuer Flüchtlingsheime: Am Mittwoch genehmigte der Stadtrat, dass rund 2100 Asylbewerber in Übergangsnotunterkünften untergebracht werden dürfen.

Derzeit verhandelt das Baureferat nämlich mit mehreren Herstellern über rund 1000 gebrauchte und neue Büro- und Wohneinheiten! Und die werden noch lange nicht reichen.

Mehr als 12 300 Betten könnten nach den letzten Prognosen zum Jahresende nötig sein: 6400 gibt es schon, 1600 sind in festen Unterkünften geplant, weitere 1500 hofft die Stadt von der Regierung angerechnet zu bekommen. Fehlen immer noch 2800!

Darum hat das Baureferat 55 Container-Hersteller in ganz Europa angeschrieben – nur eine Handvoll kann überhaupt liefern. Der Markt ist leergefegt! Mit den Herstellern werden jetzt Verhandlungen aufgenommen – auch wenn die Container nicht alle den Standards für Unterkünfte entsprechen. Die SPD fordert zudem, Gewerbeimmobilien umzubauen. „Es gibt nach wie vor leerstehende Büros, die ohne weiteres für den Zweck umgebaut werden könnten“, sagt der sozialpolitische Sprecher, Christian Müller.

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