Gebäude und Denkmäler länger im Dunkeln

Licht aus: Beleuchtung in München wird geändert!

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Einige wichtige historische Gebäude werden künftig schon ab 23 Uhr im Dunkeln liegen.

Licht aus in München: Einige Gebäude und Denkmäler in der Landeshauptstadt werden künftig länger im Dunkeln liegen.

  • München knipst künftig das Licht früher aus
  • Öffentliche Gebäude und Denkmäler werden ab 23 Uhr nicht mehr beleuchtet
  • Grund ist eine Änderung im Naturschutzgesetz 

München - Manchmal kann eine Erleuchtung dazu führen, dass es dunkel wird – so wie in diesem Fall, der unserem München zwar Strahlkraft nimmt, dafür aber der Umwelt zugutekommen soll. Die Stadt wird öffentliche Gebäude und Denkmäler künftig ab 23 Uhr nicht mehr beleuchten. München knipst das Licht aus! 

In den nächsten Wochen will das Baureferat gut 120 Beleuchtungsanlagen auf den neuen Modus umstellen. Bislang wurde das Licht dort eine halbe Stunde nach Mitternacht ausgeknipst. Hintergrund der Umstellung ist eine Neuerung im Naturschutzgesetz, die am 1. August in Kraft trat. Diese Vorschrift will nicht nur Bienen retten, sondern auch Fledermäuse, Insekten und Zugvögel. Himmelsstrahler und ähnliche Lichtquellen sind demnach fortan verboten – und was die Außenbeleuchtung von Gebäuden betrifft, ist Zurückhaltung angesagt. 

Diese Münchner Gebäude bleiben länger im Dunkeln

Betroffen sind in München beispielsweise die Frauenkirche und der Alte Peter, das Alte und Neue Rathaus, die Staatskanzlei, das Gärtnerplatztheater und die Glyptothek. Länger im Dunklen bleiben auch die Bavaria, die Ruhmes- und Feldherrnhalle, der Friedensengel, das Stachus-Rondell sowie einige Isarbrücken

Für alle kirchlichen Gebäude, die nicht am Netz der Stadt hängen, erarbeitet die Erzdiözese Richtlinien, sagt Pressesprecher Christoph Kappes. „Wir haben eine eigene Projektgruppe dafür, denn wir wollen die Pfarreien nicht mit Einzelmaßnahmen bombardieren.“ 

Übrigens nicht die einzige Änderung in der Landeshauptstadt: Wegen einer WC-Offensive von OB Reiter sind viele Münchner aus dem Häuschen.

Allianz Arena und Bayerischer Landtag als Vorreiter

Die Allianz Arena und der Bayerische Landtag machen es bereits vor. Ab 23 Uhr wird die Fassade des Maximilianeums nicht mehr beleuchtet. „Immer weniger Menschen können nachts den Sternenhimmel erkennen, auch die Tierwelt leidet unter der Dauerbeleuchtung“, sagt Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU). Zudem spare man Energie. Allerdings gibt es Ausnahmen. Bei Abendveranstaltungen etwa bleibt es – wie auch in der Arena – länger hell.

C. Ick-Dietl

Müncher Rewe-Kunden haben am Wochenende eine Überraschung erlebt. Weltmeister Paul Breitner saß plötzlich an der Supermarkt-Kasse.

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