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Schuhbeck ganz emotional vor seinem letzten Abend in den Südtiroler Stuben: „Blicke auf betrübliches Jahr ...“

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Von: Andreas Thieme

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Alfons Schuhbeck wurde wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren und zwei Monaten Knast verurteilt. Da er Revision beantragt hat, muss er die Haftstrafe aber noch nicht antreten. Heute feiert er seinen letzten Abend in den Südtiroler Stuben - vor Silvester wird Schuhbeck plötzlich emotional.

München - Für Alfons Schuhbeck endet heute eine Ära: Nach 19 Jahren begeht der Star-Koch seinen letzten Abend in den Südtiroler Stuben und bietet ein klassisches Silvester-Menü für 195 Euro mit Tatar, Zander und Schokodessert am Platzl an. Morgen an Neujahr ist Schuhbecks Zeit dann in den Südtiroler Stuben vorbei - sein Mietvertrag läuft aus.

Schubecks letzter Abend in den Südtiroler Stuben - Haftantritt noch offen

Mit Blick auf 2023 drohen Schuhbeck düstere Szenarien: Er wird wohl in Haft müssen. Wann genau er die Strafe von drei Jahren und zwei Monaten antritt, ist aber noch offen. Das Landgericht München I hatte ihn wegen Steuerhinterziehung zu drei Jahren und zwei Monaten verurteilt. Gegen das Urteil ist Schuhbeck aber in Revision gegangen. Er sucht aktuell einen Investor, um seinen Steuerschulden begleichen zu können - und wird an Silvester nun emotional.

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„Wie allen Menschen, die jetzt auf ein betrübliches altes Jahr zurückblicken, bleibt auch mir ein Trost: Selbst die dunkelste Nacht endet irgendwann mit dem Sonnenaufgang“, sagt Schuhbeck auf Anfrage unserer Redaktion. „Das lässt uns optimistisch sein und auch im neuen Jahr keine Bange vor allem Neuen haben. Die Lebensfreude hält uns munter, solange wir Ziele haben, wissbegierig sind und uns etwas wünschen können.“ Dutzende Male hat unsere Redaktion heuer über Schuhbeck berichtet - und seinen tiefen Fall in diesem Jahr. Einen persönlichen Gruß lässt sich der Star-Koch nicht nehmen. „Ich wünsche allen tz-Leserinnen und Lesern: Bleiben Sie gesund, beherzt und gelassen!“, lässt Schuhbeck ausrichten.

Koch Alfons Schuhbeck
Alfons Schuhbeck wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. © Matthias Balk/dpa

Ich wünsche allen tz-Leserinnen und Lesern: Bleiben Sie gesund, beherzt und gelassen!

Alfons Schuhbeck

München: Silvester ist Schuhbecks letzter Abend in den Südtiroler Stuben - im neuen Jahr droht dann Haft

Mit seinen Anwälten prüft er aktuell noch das schriftliche Urteil des Landgerichts. Nach der Zustellung des Urteils Anfang Dezember hat Schuhbeck insgesamt vier Wochen Zeit, darauf zu reagieren und seine Revision noch zurückzuziehen – das hatte der Star-Koch angekündigt für den Fall, dass er „die vorgehaltenen Steuerverkürzungen sowie die Erwägungen zur Strafzumessung auf Basis des schriftlichen Urteils“ nachvollziehen kann.

Nach Infos unserer Redaktion wir die Schuhbeck-Entscheidung spätestens in der zweiten Januar-Woche das Urteil am 7. Dezember erhalten und hat demnach noch bis 4. Januar Zeit zu reagieren. Zieht Schuhbeck die Revision zurück, müsste der Star-Koch demnächst in Haft, die er laut Vollzugsplan in der JVA Landsberg am Lech antreten würde.

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