Eröffnung noch im Juli möglich

Spektakulärer Plan nahe der Allianz Arena: Entsteht hier die „höchste Alm Münchens“? Ein Geheimnis bleibt

Ein Windrad steht auf einer Erhebung, im Hintergrund ist die Allianz Arena zu sehen
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Hüttenzauber mit Arena-Blick: Hier soll Münchens höchste Alm entstehen.

Der Fröttmaninger Berg lädt bereits jetzt zum Verweilen ein. Künftig könnten es sich Radler und Spaziergänger dort in einer Alm gutgehen lassen.

München - Der Fröttmaninger Berg ist schon seit Langem ein beliebtes Ausflugsziel für Radfahrer und Spaziergänger. Mit 75 Metern Höhe ist er die höchste Erhebung im Norden der Stadt. Bei guter Föhnlage sind sogar die Alpen zu erkennen. Nun gibt es Pläne, im Rahmen des „Sommers in der Stadt“ auf dem Plateau unterhalb des Windrades temporär einen Kiosk zu eröffnen. Mit Gipfelblick über die Allianz Arena*.

„Neben dem ‚Gipfelerlebnis‘ soll der Ort auch die Möglichkeit bieten, sich etwas zu trinken oder eine Kleinigkeit zu essen zu kaufen“, sagt Oliver Benicke (CSU) aus dem zuständigen Bezirksausschuss (BA) Schwabing-Freimann*. Der BA ist bereits in Kontakt mit einem Betreiber, der bereit wäre, den Kiosk im Juli zu eröffnen.

München: Alm-Pläne auf Fröttmaninger Berg - Kiosk-Name soll vorerst Geheimnis bleiben

Vorerst soll der Name aber ein Geheimnis bleiben. Vermutlich bis September würde der Kiosk auf dem Fröttmaninger Berg stehen bleiben. Ein Strom- und Wasseranschluss müsste von der Stadt bereitgestellt werden, ebenso eine mobile Toilette. Ob dies technisch möglich wäre, ist bislang noch nicht geklärt.

Bereits jetzt laden auf dem Berg zahlreiche Sitzgelegenheiten zum Verweilen ein, die dann rund um den Kiosk erweitert würden. „Wenn dieses Angebot bei den Anwohnern und Besuchern gut angenommen wird, könnte dort auch dauerhaft ein Kiosk bleiben“, betont Claudia Mann (CSU) „Das wäre eine Fröttmaninger Windrad-Alm, ähnlich wie die Olympia-Alm im Olympiapark. Die Fröttmaninger Variante wäre dann aber die höchste Alm Münchens*.“

Alm-Pläne auf Fröttmaninger Berg: Offenes Feuer auf dem Gelände verboten

Probleme mit der Beschaffenheit des ehemaligen Müllbergs sah der BA nicht. Offenes Feuer ist auf dem gesamten Gelände verboten, da an mehreren Stellen Deponiegase austreten können. Mit einer knappen Mehrheit votierten die Lokalpolitiker für den Kiosk.

Die Pläne müssen nun aber erst von der Stadt geprüft werden. Bereits vor einigen Monaten hatte es Überlegungen für ein Riesenrad auf dem Fröttmaninger Berg im Rahmen des „Sommers in der Stadt“ gegeben, aber diese Pläne waren sowohl vom BA als auch von der Stadt abgelehnt worden. (Michael Hellstern) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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