Verletzter notoperiert

Brutaler Angriff auf Reichenbachbrücke: Drei Personen mit Glasflasche attackiert - Täter auf der Flucht

Reichenbachbrücke
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Auf der Reichenbachbrücke wurden drei Personen brutal angegriffen. Der Täter konnte flüchten.

Bei einem Angriff auf der Reichenbachbrücke wurde ein Münchner schwer am Hals verletzt. Der Täter konnte flüchten. Jetzt ermittelt die Mordkommission.

München - Gleich drei Personen wurden auf der Reichenbachbrücke von einem unbekannten Täter angegriffen. Einer der Verletzten musste im Krankenhaus notoperiert werden. Er schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Die Fahndung nach dem Angreifer läuft. Das berichtet die Polizei.

München: Angriff auf Reichenbachbrücke - Mann schwer am Hals verletzt und notoperiert

Der Vorfall ereignete sich am späten Sonntagabend, 20. Juni, gegen 3.50 Uhr. Zunächst wurde ein 37-Jähriger aus dem Kreis Rosenheim während eines Streits - vermutlich vom gesuchten Täter - mit einer Flasche angegriffen und im Gesicht verletzt.

Ein 28-jähriger München beobachtete die Auseinandersetzung und wollte laut Polizei den Notruf verständigen. Daraufhin schlug ihm der unbekannte Angreifer, höchstwahrscheinlich mit derselben Flasche - gegen den Hals. Der Münchner erlitt durch den Angriff eine schwere und tiefe Halsverletzung. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes musste die Wunde von einem hinzugekommenen Polizeibeamten abgedrückt werden.

Der Münchner kam zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Dort wurde er notoperiert. Laut Polizeibericht schwebt der Mann nicht mehr in Lebensgefahr. Eine 19-jährige Bekannte des Opfers wurde durch einen Flaschenwurf des Täters leicht am Kopf verletzt. Sie begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Das dritte Opfer erlitt mehrere Verletzungen im Gesicht und musste ebenfalls ambulant im Krankenhaus behandelt werden.

Reichenbachbrücke: Täter kann vor Eintreffen der Polizei flüchten - Münchner Mordkommission ermittelt

Vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte konnte der Täter flüchten. Noch in der Nacht wurden die Ermittlungen von der Mordkommission München übernommen. Nun sucht die Polizei dringend nach Zeugen: Personen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag zur Tatzeit relevante Beobachtungen an der Reichenbachbrücke gemacht haben, sollen sich bei der Polizei München melden.

Wichtig für die Ermittlungen sind auch Video- oder Fotoaufnahmen von der Reichenbachbrücke im relevanten Zeitraum. Zu diesem Zweck wurde von der Polizei ein UploadPortal eingerichtet, in dem in der Nacht anwesende Personen Bild- und Videodateien für die Ermittlungen hochladen können. Hier geht es zum UploadPortal. Noch mehr Nachrichten aus München lesen Sie hier. Unser brandneuer München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alles, was in der Isar-Metropole passiert. *tz.de/muenchen ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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