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Ladesäulen-Aufbau läuft zu langsam: Stadt München hinkt der Nachfrage hinterher

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Von: Carmen Ick-Dietl

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In München entstehen derzeit kaum noch neue Ladesäulen
In München entstehen derzeit kaum noch neue Ladesäulen. © Marijan Murat/dpa

Die Stadt muss Gas geben: Während die Zahl der E-Autos steigt, entstehen kaum noch Ladesäulen. „Dabei war München mal Vorreiter“, sagt CSU-Stadtrat Andreas Babor.

Nach den Vorgaben der EU müssten heute schon mindestens 4000 Ladestellen in München vorhanden sein. Tatsächlich sind es nur rund 1500 Ladepunkte.

München: Aktuell sind „keine weiteren Ladepunkte in Planung“

Umwelt- und Mobilitätsreferat verweisen auf die Stadtwerke (SWM), die „bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ mit Aufbau und Betrieb von Lade-In­frastruktur im öffentlichen Raum betraut seien. Dort erklärt man: „Über die bereits durch die SWM installierten und betriebenen Ladepunkte hinaus befinden sich aktuell keine weiteren Ladepunkte in Planung.“

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Das Problem ist eine Ausschreibung der Stadt, die den Ausbau für die nächsten Jahre festlegt. Demnach sollen innerhalb von acht Jahren 2700 Doppel- und 100-Dreifach-Ladesäulen errichtet werden. Ab 2018 vorbereitet, 2020 veröffentlicht. Seitdem herrscht Stillstand. Eine europaweite Vergabe erfordere viel Abstimmung zwischen den Akteuren, heißt es offiziell von der Stadt. Carmen Ick-Dietl

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