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Mehr Münchner Kindl als je zuvor – Geburten-Rekord im Pandemie-Jahr 2021

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Von: Andrea Stinglwagner

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Corona hat auch in München für viele Negativschlagzeilen gesorgt. Doch nun gibt es erfreuliche Neuigkeiten: Bayerns Landeshauptstadt schafft einen Nachwuchs-Rekord.

München – Trotz Pandemie war 2021 für viele Münchner ein absolutes Glücksjahr – weil sie Eltern geworden sind! Tatsache: Im vergangenen Jahr gab es einen Geburtenrekord. 24.089 Münchner Kindl sind 2021 zur Welt gekommen – so viele wie nie zuvor in einem Jahr.

Wie die München Klinik am Montag (17. Januar) mitteilte, wurden allein in den drei städtischen Frauenkliniken 6740 Babys geboren – in Harlaching 2528, in Schwabing 2793 und in Neuperlach 1419. Im Geburtenzahlen-Vergleich zum Vorjahr sei das ein Plus von 3,84 Prozent gewesen (bundesweit waren es plus 2,66 Prozent).

Ein Babyboom in Pandemiezeiten – wie wirkte sich Corona auf die Geburten aus? Laut den städtischen Kliniken haben hier 2021 insgesamt 62 Corona-positive Frauen ein Baby geboren – 25 in Schwabing, 22 in Harlaching und 15 in Neuperlach. 2020 habe es an den drei Standorten 27 solcher Fälle gegeben.

Neugeborene liegen nebeneinander auf einer Baby-Station im Krankenhaus in ihren Betten
Mehr Babys als 2021 wurden noch nie in München geboren. © Waltraud Grubitzsch/dpa

München: Geburtenrekord trotz Corona-Gefahr – „Konnten Risiken minimieren“

Zum Glück habe man in der München Klinik ein Sicherheitskonzept, das eine „uneingeschränkte Geburtshilfe“ ermöglicht habe. So habe man die Anwesenheit des Partners in allen Phasen der Geburt gewährleisten können. „Wir konnten Risiken minimieren und haben keine einzige Mutter verloren“, sagen die Chefärzte der Frauenkliniken Prof. Christoph Scholz und Dr. Olaf Neumann. „Gleichzeitig haben wir hochkomplexe Schwangerschaften in gewohnter Qualität betreut und auch den Schwächsten in die Welt geholfen. Darauf sind wir unfassbar stolz.“

Alle Ärzte betonen zugleich: „Es ist wichtig, dass Frauen schon geimpft in die Schwangerschaft gehen und mit Blick auf Omikron jetzt ihren Impfschutz auffrischen.“ Die Corona-Impfung sei kein Risiko für die werdende Mutter und das Kind, sondern vielmehr „der bestmögliche Schutz“. tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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